Öffnungszeiten Zone 5

  • Freitag 12. Aug.
    19.01 bis 00.30
  • Samstag 13. Aug.
    10.00 bis 16.00

St. Gallen auswärts & Cup in Schötz

13.08.2022

Tickets

Tickets

Es hat noch Billette für den Gästesektor. Diese werden in der Zone 5, vor Abfahrt des Extrazuges auf dem Perron und im Extrazug für den Einheitspreis von 20 Franken verkauft.

Extrazug

Extrazug

Hinfahrt

Luzern ab 16.25
Sursee ab 16.45
St. Gallen Winkeln an 19.29

Rückfahrt

St. Gallen Winkeln ab 23.08
Sursee an 01.16
Luzern an 01.40

Billette können an den SBB-Bilettautomaten unter «Weitere Angebote > Regionale Spezialangebote > Football-Ticket Fan-Extrazug» gelöst werden.

Zone 5

Zone 5

Die Zone hat am Samstag ab 10.00 Uhr geöffnet. Nach Ankunft des Extrazuges bleibt die Zone geschlossen.

Vorschau: Cup in Schötz

Vorschau: Cup in Schötz

Am Samstag, 20. August (Anpfiff um 15.30 Uhr) gastieren wir in Schötz für die erste Cup-Runde. Hier die wichtigsten Infos dazu:

Vorverkauf

Die Fanarbeit Luzern bietet am Mittwoch, 17. August zwischen 17.00 und 20.00 Uhr in der Zone 5 einen Vorverkauf an.

Transport

Wir reisen mit dem Regelzug an. Abfahrt in Luzern ist um 11.05 Uhr (Regio-Express Richtung Olten). Für den Rückweg ist keine gemeinsame Verbindung geplant.

Programm

Ab 12.15 Uhr grillieren wir beim Brötliplatz Schötz. Für Würste und Getränke ist gesorgt. Um 14.00 Uhr brechen wir gemeinsam zu Fuss Richtung Stadion auf.

Aug.
18

Klartext am Donnschtig

19:01
Zone 5

Nein zu personalisierten Tickets

03.12.2021

Nach jedem grösseren gewalttätigen Ereignis im Schweizer Fussball werden aus Teilen der Politik, der Behörden, der Clubs und auch der Fans Stimmen laut, dass «sowas nie mehr passieren dürfe» und dass man jetzt «Nulltoleranz» fordere. Dabei zeigt der Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart im In- und Ausland, dass es unabhängig von den jeweilig geltenden Gesetzen und Massnahmen – zwar in unregelmässigen Abständen, aber doch immer wieder – zu grösseren Ereignissen kommt. Dies rührt daher, dass Auseinandersetzungen mit gegnerischen Fans (wie auch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern) seit jeher Teil des Fussballs waren und sein werden – egal ob organisiert aus dem Selbstverständnis von Fankurven heraus oder aus den Emotionen.

Glücklicherweise waren in Vergangenheit auf allen Ebenen jeweils genügend Personen involviert, die nicht bei jedem Ereignis populistisch vorpreschen, sondern die Geschehnisse besonnen und in Ruhe aufarbeiten. Sie verhinderten damit eine beidseitige Radikalisierung mit einem Teufelskreis von repressiven Massnahmen und Gewalt im Zuge deren Bekämpfung.

Nun scheint es aber so, dass zumindest in den zuständigen Gremien bei den Behörden die Hardliner das Steuer übernommen haben. Denn die Massnahme «personalisierte Tickets» lag ereignisunabhängig schon seit Jahren auf dem Tisch und nicht erst seit den jüngsten Vorfällen. Sie verspielen damit eine Situation, bei der es zwar in unregelmässigen Abständen – mal kürzere, mal längere – zu gewalttätigen Ereignissen kommt, die insgesamt aber stabil ist. Diese Spirale der beidseitigen Radikalisierung mit dem Resultat von weniger Sicherheit und weniger Zuschauerinnen und Zuschauern in Gang zu setzen, halten wir für gefährlich. Personalisierte Tickets sind ausserdem auch aus staatspolitischer Sicht heikel, weil man damit viel riskiert: Das Vertrauen in die Institutionen ist bereits angekratzt, wenn man sich die gesellschaftlichen Gräben im Zuge von Corona vor Augen führt. So haben die Schweizer Fanszenen auch schon im September 2020 davor gewarnt, Instrumente aus der Pandemie-Bekämpfung schleichend in das nationale Repressionsarsenal zu überführen.

Darum sagen wir entschieden: «Nein zu personalisierten Tickets».

Szene Aarau, Muttenzerkurve Basel, Ostkurve Bern, KOP SUD LAUSANNE, Teste Matte (Lugano), USL (Luzern), Gradin Nord (Sion), Espenblock St. Gallen, Winterthur, Zürcher Südkurve, Sektor IV Züri

USL Metgled wärde

ond die blau-wiissi Fankultur onterstötze