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Espenmoos
20
Apr
2019
19:00
FC St. Gallen
-
FC Luzern
Extrazug
15.
12
Luzern
Sursee
15.
32
St. Gallen Winkeln
18.
00
Extrazug
21.
31
St. Gallen Winkeln
Sursee
23.
35
Luzern
23.
59
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13
Apr
2019
19:00
FC Luzern
0
:
1
Neuchâtel Xamax

St. Gallen auswärts

Am kommenden Samstag, 20. April gastiert unser FCL beim FC St. Gallen in der St. Galler Arena. Anpfiff ist um 19.00 Uhr. Wir reisen mit dem Extrazug in die Ostschweiz.

Extrazug

Hinfahrt:
Luzern ab 15.12 Uhr
Sursee ab 15.32 Uhr
St. Gallen Winkeln an 18.00 Uhr

Rückfahrt:
St. Gallen Winkeln ab 21.31 Uhr
Sursee an 23.35 Uhr
Luzern an 23.59 Uhr

Billettpreis: 22 Franken (mit Halbtax)/44 Franken (ohne Halbtax). Auf der Rückfahrt ist das Gleis 7 gültig.

Zur Erinnerung: Damit du deinen SwissPass nicht einlesen lassen musst, genügt es, wenn du die Kaufquittung deines Generalabonnements oder Halbtax und einen amtlichen Ausweis dabei hast.

Zone 5

Die Zone 5 hat ab 10.00 Uhr für den USL-Apéro geöffnet und schmeisst im Gärtli den Grill an.

OMRC: Neues Album erhältlich!

Open Minded Riot Crew: Do chond Lozärn

Seit dieser Woche kann das neue Album «Do chond Lozärn» der Open Minded Riot Crew auch heruntergeladen werden.

Hier eine Übersicht über die Herunterlademöglichkeiten: https://lnk.site/do-chond-lozrn.

Als CD ist das Album im Old Town Store an der Hertensteinstrasse 66 erhältlich.

Den Flyer als PDF gibt es hier.

Der Cup – ein Volksfest?

 

Uns ist bewusst, dass wir in letzter Zeit sehr aktiv unsere - teils unbequeme - Meinung kundtun. E-Sports, Anspielzeiten, Ticketpreise, was kommt als nächstes? Am besten stellen Sie diese Frage direkt an jene Leute, die all diese Dinge verantworten: Die Funktionäre der Verbände, denen es längst nicht mehr um den von uns allen so heiss geliebten Fussball, sondern einzig um den „Zaster“ geht.

 

Die Spirale im modernen Fussball dreht sich immer schneller, immer mehr Geld und somit Anspruchsgruppen, aber auch Märkte werden durch die zum Teil mafiös geführten Verbände „erschlossen“, wie sie es auszudrücken pflegen. Der Fussball ist nicht mehr so, wie er noch vor 10 oder gar 20 Jahren war. Zu astronomisch sind mittlerweile die Gehälter, die Ablösesummen, aber auch die Preise für den einfachen Zuschauer im Stadion. Diese Entwicklungen mach(t)en auch vor dem Schweizer Cup nicht halt und haben sich in einigen Punkten akzentuiert. Durch die Preispolitik bei Cupfinals und Natispielen beteiligt sich auch der SFV aktiv an dieser Entwicklung. Die Quittung erhielt der Verband  einmal mehr beim letzten Spitzenspiel der Euro-Quali, als gegen Dänemark keine 20‘000 Nasen das Spiel im Joggeli sehen wollten.

 

Doch hier geht es uns nicht um die Nati, sondern um den Cup. Jener Wettbewerb, der für 18 von 20 Profivereinen in der Schweiz die einzige realistische Titelchance darstellt. Ja, sogar kleine Dorfvereine hätten theoretisch die Chance, mal ein schön geformtes Stück Blech in die Höhe zu halten und damit das zu tun, wovon jeder Fussballer und Fussballfan teils ein Leben lang träumt: Einen Titel feiern.

 

Mit der aktuellen Preispolitik nimmt der Verband aber vielen Familien und anderen Fans entweder die Chance, überhaupt ans Spiel zu reisen, oder aber er zwingt diese, finanziell zu tief in die Taschen zu greifen. Was tut man nicht alles, um der möglichen Erfüllung eines lange -gehegten Traums beizuwohnen, nicht wahr? Genau so scheinen die Herren beim SFV -mittlerweile zu denken. Der Fan kommt ja sowieso, weil er sich diesen Event nicht entgehen lassen will. Doch genau mit dieser Denkweise wird man auf die Nase fallen und am Ende einen gewichtigen Punkt dazu beitragen, dass der Cup nicht mehr das ist, was er eigentlich sein sollte: Ein Volksfest für alle!

Der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, dass der SFV die Vereine verpflichten will, ihr Ticketkontingent fix und ohne Rückgaberecht zu kaufen. Ein Cupfinal als finanzielles Risiko für die Vereine - 

so nicht, lieber SFV!

 

Um dem Cup wieder mehr Volksfestcharakter zu verleihen, setzt sich die USL u.a. für diese Punkte aktiv bei Vereinen und dem Verband ein:

- Faire Preise für alle Fans, inkl. Vergünstigungen

- weniger Auflagen für kleine Vereine, um das finanzielle Risiko zu minimieren

- kein Exklusivverkaufrecht für Ticketcorner

- attraktive Anspielzeiten an Wochenenden (Stichwort Volksfest)

- kein Abtausch des Heimrechts

- keine Kombitickets

 

Eure USL

 

 

Cupfinal für alle!

 

 

Mit dieser Stellungnahme äussern sich die Fankurven der vier Halbfinalisten Basel, Luzern, Thun und Zürich zum anstehenden Cupfinal 2019 beziehungsweise der verfehlten Preis-politik des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) sowie der schleichenden Einführung von Kombitickets.

 

 Preispolitik 

In den Vorbereitungen auf den Final zeichnet sich ab, dass der SFV wie bereits in vergangenen Jahren eine Preispolitik verfolgt, welche eher leere denn volle Ränge zur Folge haben wird. 

 

Jahr 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019

Günstigstes Ticket 50/25 40/25 40/25 30 35 40 50 50

 

 

Obschon dieser Umstand bereits letztes Jahr von der Zürcher Südkurve kritisiert wurde, scheint sich auch dieses Jahr nichts daran zu ändern: 50 Franken pro Ticket in den Fankurven und 100 respektive 120 Franken für einen Platz auf den Tribünen lassen den Besuch des Cupfinals für die Fans zu einer Luxus-angelegenheit verkommen. Plätze wohlgemerkt, welche an Ligaspielen der Young Boys plus/minus nur die Hälfte kosten. Im letzten Jahr kam dies vor allem deshalb nicht zum Tragen, weil man die Meisterschaftseuphorie in Bern geschickt ausnutzen konnte.

Zusätzlich verschärft wird die Situation durch fehlende Ermässigungen für junge oder einkommensschwache Fans. Diese Vergünstigungen sind bei Ligaspielen üblich und wurden auch schon bei -vergangenen Cupfinals gewährt. So aber müssen beispielsweise zwei Erwachsene mit zwei Kindern auf der Tribüne alleine für Tickets satte 400 Franken ausgeben, wenn sie Mitte Mai nach Bern reisen wollen. Eine Preispolitik, welche mehr aus- denn einschliesst.

 

 Kombitickets 

Das scheinheilige Argument, dass die Anreise per Extrazug im Ticketpreis inbegriffen ist, -können wir nicht gelten lassen. Eine Koppelung des Stadioneintritts an bestimmte Verkehrsmittel und Anfahrtswege stellt einen abzulehnenden Schritt in Richtung Kombitickets dar. Fans sollen selber bestimmen dürfen, wie sie zum Stadion anreisen, um ihren Verein zu unterstützen. 

Kommt dazu, dass traditionell gerade beim Cupfinal nur ein Teil der Fans die Extrazüge benutzt, während viele andere auf allen möglichen Wegen nach Bern pilgern. Wer mit dem Auto oder anderen Zügen anreist, zahlt für die Anreise quasi doppelt und quersubventioniert die Extrazüge, da es keine Tickets ohne inbegriffene Extrazug-Fahrt gibt. Besonders absurd zeigte sich diese Koppelung im letzten Jahr, als auch die Fans der Young Boys für den Cupfinal in Bern diese Kombitickets kaufen mussten, obwohl für sie im eigenen Stadion eine Anreise mit einem Extrazug natürlich überflüssig war.

 

 Cup-Geist 

Der Final dieses Wettbewerbs darf nicht aufgrund einer überteuerten Preispolitik den Charakter der vorangehenden Runden zunichtemachen. Der Cup ist Fussball für alle, bei dem Nationalligisten auf den Feldern der Regionalligisten spielen und die verschiedenen Realitäten des Schweizer Fussballs -aufeinanderprallen – Champions League-Teilnehmer trifft Amateurfussballer. Um diesen Geist zu wahren und damit aus einem Volksfest nicht ein Spiel vor halbleeren, überteuerten Rängen wird, soll auch der Cupfinal möglichst vielen Fans zugänglich sein.

Zur Erhaltung dieses speziellen Charakters des Schweizer Cup sowie der traditionellen gesellschaftlichen Bedeutung des Fussballs als Volkssport, welcher alle Bevölkerungsschichten miteinander verbindet, fordern wir:

1. Faire Preise auf allen Tribünen 

2. Eine Entkoppelung von Stadioneintritt und Extrazug-Fahrt

 

13./14. April 2019

Block Süd Thun | Muttenzerkurve Basel | USL | Zürcher Südkurve