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Im Oktober 2020 konnten für kurze Zeit Fussballspiele mit mehr als 1'000 Zuschauerinnen und Zuschauern durchgeführt werden, wenn auch unter strengen Auflagen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Diese wurden von uns mitgetragen, da aber ein Stadionbesuch wie gewohnt nicht ansatzweise möglich war, blieben wir zumindest als organisierte Fankurven den Stadien fern.

Ab der kommenden Saison soll der Besuch von Fussballspielen nun beinahe ohne Auflagen wieder möglich sein. Benötigt wird jedoch das Covid-Zertifikat, welches beim Stadioneinlass zusammen mit der ID vorgewiesen werden muss, um die Identität abzugleichen. Dieser Identitätsabgleich ist vorbelastet: Bereits in der Vergangenheit waren ID-Kontrollen immer wieder Teil repressiver Massnahmen (Deanonymisierung, Fanpass, Kombitickets etc.) aus der Politik oder von den Behörden, welche von uns stets entschieden und erfolgreich bekämpft wurden. Dazu gehörten auch die Aufhebung von Stehplätzen, eine Sitzplatzpflicht oder das Verbot von Gästefans – alles Auflagen, welche im vergangenen Oktober im Rahmen der Pandemie verfügt wurden.

Mit Hinweis auf eine künftige Akzeptanz von Pandemiemassnahmen warnten die grossen Schweizer Fanszenen deshalb bereits im September 2020 in der gemeinsamen Stellungnahme «Mit Publikum, aber ohne Kurve» vor einem allfälligen Missbrauch der Situation. Zu Recht, wie sich jetzt herausstellt: Zwischen KKJPD (Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren) und Liga fanden erste Treffen statt, an denen die Behörden forderten, die Massnahmen auch nach der Pandemie beizubehalten. In Sion wurde vergangene Woche bereits kommuniziert, dass ab sofort nur noch personalisierte Tickets verkauft werden und Gästefans verboten sind.

In diesem Kontext ist für uns alle Stand jetzt noch kein Entscheid möglich, ob wir als organisierte Fankurven auf Saisonstart hin ins Stadion zurückkehren oder unsere Mannschaften von ausserhalb unterstützen werden. Folgende Rahmenbedingungen sehen wir als Grundvoraussetzung, damit eine Rückkehr für uns überhaupt in Frage kommt:

• Klare geografische (vorgelagert) und personelle Trennung von Zertifikats- und Sicherheitskontrolle
• Schutz der Identität/Privatsphäre bei der Zertifikatskontrolle (Sichtschutz, keine Videoüberwachung)
• Geöffnete Gastsektoren
• Generell weiterhin niederschwelliger Zugang zu Test- und Impfmöglichkeiten sowie zum Zertifikat

Diese Rahmenbedingungen sind aber vielerorts noch unklar. Klar hingegen ist: Sobald die Pandemie als beendet gilt, müssen auch die letzten Auflagen fallen gelassen werden. Die Bekämpfung der Pandemie darf nicht für Repressalien gegen Fankurven missbraucht werden. Pläne wie diejenigen der KKJPD werden wir deshalb auch künftig gemeinsam und mit aller Kraft bekämpfen!

Szene Aarau, Muttenzerkurve Basel, Ostkurve Bern, Loz Boys Lausanne, Teste Matte - I Bravi Ragazzi (Lugano), USL (Luzern), Fidelis/Neuch'boys/Tigers95 (Neuchâtel), Section Grenat 1988 (Servette), Lousy Scum/Walliza Boyz/Red Tigers/Ibi Sumus/Sedunum (Sion), EBSG (St. Gallen), Block Süd Thun, Winterthur, Zürcher Südkurve, Sektor IV GC Züri

Der USL-Shop wartet in der Sommerpause mit zwei brandneuen Artikeln auf: Shirt und Schal zum Cupsieg 2021!

Übermorgen Freitag, 18. Juni werden die beiden Schmuckstücke am USL-Shopstand ab 19.01 Uhr in der Zone 5 zu folgenden Preisen verkauft:

  • Cupsieger-Shirt: 20 Franken für USL-Mitglieder, 25 Franken für alle anderen
  • Cupsieger-Schal: 15 Franken für USL-Mitglieder, 20 Franken für alle anderen

Komm auf ein Feierabend-Bier vorbei und schnapp dir die neue Cupsieger-Kollektion!

Die Nachfrage nach den Cupfinal-Dressen am letzten Samstag war unter den USL-Mitgliedern derart gross, dass bereits alles ausverkauft ist. Da eine Nachproduktion zeitlich leider unmöglich ist, entfällt der Dress-Verkaufstermin vom kommenden Freitag. Es sind keine Dressen mehr erhältlich.

Damit du dich für den Cupfinal trotzdem noch mit Fanartikeln wie Schals, Hoodies und anderen T-Shirts eindecken kannst, hat der USL-Shop am kommenden Samstag, 22. Mai von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Zone 5 geöffnet.

Flagge zeigen für Luzern

Um die ganze Region auf den Cupfinal einzustimmen, gilt es jetzt, Flagge zu zeigen! Schmücke deinen Balkon blauweiss, hänge deine Schals raus und montiere die FCL-Fahne auf dem Dach. Falls du noch Nachschub für deine Dekoration brauchst, bieten wir dir die Möglichkeit, dich am Samstag, 22. Mai von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Zone 5 mit blauweissem Material einzudecken. Luzern trägt Blauweiss!

Zäme för Lozärn – holid ne häi!

… die ganzi Ziit, de Gedanke dra esch wie em Paradies.»

Zusammen wollen wir den FCL mit dem «Chöbu» feiern, so wie 1992. Bereits 29 Jahre ist es her, seit das Glück zuletzt den Weg zum FCL gefunden hat.

Anlässlich des bevorstehenden Cupfinals ist eine Neuauflage des Cupsieger-Dresses von 1992 bei uns für 29 Franken erhältlich.

Verkaufsstart exklusiv für USL-Mitglieder ist am Samstag, 15. Mai ab 15.00 Uhr in der Zone 5.
Alle anderen können am Freitag, 21. Mai zwischen 18.00 und 20.00 Uhr ebenfalls in der Zone 5 eines der Schmuckstücke erwerben, sofern noch verfügbar.

Sollten nach dem 21. Mai noch Dressen übrig sein, werden wir über die üblichen Kanäle weitere Verkaufstermine kommunizieren.

Zäme för Lozärn! D Ziit esch riif!

An seinem Namen ist in diesem Jahrtausend kein FCL-Fan vorbeigekommen: David Zibung. Ein Klub-Urgestein. Ein Fussball-Dinosaurier. Eine lebende Legende. Ende Saison beendet er seine Karriere. Eine Ära, die bezüglich Clubtreue seinesgleichen sucht, geht zu Ende.

Dave Zibung wird verabschiedet

18 Jahre im FCL-Dress. In 519 Pflichtspielen für Blauweiss aufgelaufen. Die Nummer eins einer ganzen FCL-Fangeneration. Dave repräsentiert den FCL der vergangenen zwei Jahrzehnte wie kein Zweiter. Einige denken sich nach diesem Satz wohl ein «ja, leider» hinzu. Diesen sei nochmals Zibungs Stinkefinger gezeigt, den er schon 2010 im Hexenkessel Gersag an seine «Hater» richtete. Teils war die Kritik an ihm berechtigt, teils nicht – vor allem aber in ihrer Art öfters deplatziert und tendenziös.

Polarisierend wie kein Zweiter

Natürlich hatte Dave auch mal Aussetzer – sportlich wie emotional. Als Torhüter ist man allerdings schnell einmal der Buhmann, wenn man einen «Haltbaren» passieren lässt. Er musste den Kopf herhalten, selbst dann, wenn seine Vordermänner patzten und nur noch Zibung als letzter Mohikaner zwischen Tor und Gegenspieler stand. Ein Sündenbock und Ventil war in der Person von David Zibung immer schnell gefunden und spaltete nicht selten die Meinungen auf den Rängen. Aber am Ende war Dave derjenige, der sich über seine Fehler am meisten aufgeregt hat.

Härz voruus – Dave Zibung

Loyal wie niemand zuvor

Egal, wie jeder einzelne Fan den Spieler Zibung beurteilen mag – ein FCL ohne David Zibung auf dem Matchblatt ist kaum vorstellbar. Keiner hat so viele Spiele für den FCL auf dem Buckel wie Dave. Mit aktuell 519 absolvierten Pflichtspielen für den FCL ist Dave der alleinige FCL-Rekordspieler – mit wohl uneinholbarem Vorsprung. Wir sind realistisch genug, um zu sagen, dass er das auf ewig bleiben wird. Alleine deswegen war und ist er ein Vorbild – nicht nur für unsere Nachwuchsspieler, sondern auch für alle, die den FCL im Herzen tragen. Man muss sich mal vorstellen: Dave stand in rund jedem sechsten Pflichtspiel, das der FCL in seiner 120-jährigen Clubgeschichte absolviert hat, auf dem Platz. Dafür gibt’s schlicht und einfach nur eine Bezeichnung: Legende!

Die (un)angefochtene Nummer eins

Dave konnte mit Weltklasse-Paraden überzeugen, aber auch mit in gegnerischem Einwurf resultierenden Abstössen unglaubwürdiges Kopfschütteln auslösen. Man wird unter den FCL-Fans keinen Konsens zu seiner sportlichen Karriere finden – und ganz ehrlich: Das darf und soll so sein. Was unserer Nummer eins allerdings niemals abgesprochen werden konnte und kann, ist seine unabdingbare Treue. Ein Wert, der – gerade im heutigen, kurzlebigen Fussballgeschäft – leider sehr rar geworden ist. Zibung war in den letzten 18 Jahren immer da. Alles, was wir mit dem FCL erlebten, erlebte auch er – sein Platz im Stadion war einfach ein anderer als der unsrige. Seit er am 29. August 2003 in der Halbzeitpause des NLB-Heimspiels gegen den FC Bulle für den verletzten «Hausi» Hilfiker eingewechselt wurde, stand Dave zwischen den FCL-Pfosten. Er avancierte zum Stammtorhüter und bald darauf zum Captain. Und ging nie mehr weg.

Durch dick und dünn

Fast zwei Jahrzehnte lang teilte Dave sein sportliches Leben mit uns. Er freute sich mit uns über drei Einzüge in die Cupfinals – und tat das letzte Woche zum vierten Mal. Er trauerte mit uns, als wir jedes Mal mit gesenktem Kopf ohne Titel heimkehren mussten. Er steht für den in unseren bis dato letzten NLB-Saison 2005/2006 kultivierten Begriff «Aufsteigerjungs» wie kein anderer. Die überschwänglichen UFFTAs aus jener Zeit bleiben wohl jedem Zeitzeugen bis ans Lebensende vor dem inneren Auge erhalten. Er wird vielen als eben dieser «Aufsteigerjunge» in Erinnerung bleiben, der den Weg des FCL zu einem festen Bestandteil der höchsten Schweizer Liga mitgegangen ist. In einem dramatischen letzten Spiel auf der alten Allmend feierte Dave mit uns den Ligaerhalt 2009 und verabschiedete sich mit uns auf unvergessliche Weise von unserer alten Heimat. Er zelebrierte mit uns die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe und reiste mit uns quer durch Europa. Und er stand immer mal wieder nicht nur zwischen den Pfosten, sondern auch hinter dem Tresen. Ob in der Zone 5, der Stelzbock-Bar oder sonstigen Fansausen. Dave war immer da, wo wir waren.

Seine unvergesslichen Geschichten und Anekdoten haben wir zu seinem 500. Jubiläumsspiel anfangs 2019 in einem Sonderausgabe des Stelzbocks aufbereitet, den wir jedem nochmals zu lesen empfehlen können.

In den vergangenen zwei Jahren wurden seine Einsätze auf dem Platz bedeutend weniger. Sein Einsatz neben – oder von ausserhalb – des Spielfelds wurde aber nicht minder wichtig. Dave stellte sich auch nach der «Wachablösung» in den Dienst des Clubs und der Mannschaft, was bis zuletzt auch Marius Müller nicht müde zu betonen wurde – und man ihm ebenfalls hoch anrechnen darf. Auch wenn er vornehmlich nicht mehr selber im Kasten stand: Dave blieb eine sehr elementare und wichtige Teamstütze – und weiterhin omnipräsent. Auch als Ersatzspieler gingen seine Emotionen mit ihm durch, was immer wieder in Schiedsrichter-Ermahnungen und sogar gelben Karten gipfelte.

Hau sie alli om!

Ein Klassiker verstummt

Zibung war und ist einer von uns! Sinnbildlich für seine Person ist der legendäre Schlachtruf «Zibung, Zibung, Davide Zibung, Du besch so gross, Du besch so schtarch, hau sie alli om!» jedem Stadiongänger ein Begriff. Auch nach all den Jahren ist er noch immer nicht verhallt – das hat sich am vergangenen Samstag nochmals eindrücklich gezeigt. Wir haben uns zwar mittlerweile bereits ein wenig daran gewöhnen müssen, dieses Brett nur noch selten zum Besten geben zu können. Aber nun die Gewissheit zu haben, dass die unmissverständliche, brachial vorgetragene Botschaft endgültig nie wieder in den Schweizer Stadien erklingen wird – und so selbst zur Geschichte wird – stimmt uns traurig.

Dave, wann immer wir uns an diesen Teil der Vereinsgeschichte erinnern werden, ist sie unabdingbar mit deinem Namen verbunden. Du bist verewigt in unseren blauweissen Herzen. Auch wenn wir uns teilweise erhofft hätten, dass Du bei einzelnen Freistössen nicht wie ein Sack Kartoffeln ausgesehen, den Ball bei einem Abstoss mal kurz gespielt oder aber auch etwas klarer Position bei der für uns einschneidenden «Fahnenverbot»-Debatte bezogen hättest – wir sind unheimlich stolz, Dich auf Deinem Weg begleitet haben zu dürfen. Und wir danken Dir, dass Du uns auf unserem Weg begleitet hast.

Abschiedsparty

Wir würden Dich gerne in einem vollen Stadion verabschieden. Du hättest es mehr als verdient. Nun sitzen wir vor dem Fernseher und können die letzten Spiele Deiner Karriere nur aus der Ferne miterleben. Es bricht uns das Fan-Herz. Wir versprechen Dir, dass kein Auge trocken bleiben wird, wenn der Maurerlehrling und Bauernsohn aus Hergiswil mit seinem blauweissen Herz – der alles miterlebt hat, was wir miterleben durften – in seinem allerletzten Spiel die Sandoz-Trophäe in die Höhe stemmt. Für einmal sagen wir nicht «hau sie alli om», sondern: «Hol ne häi»!

Danke für alles, Dave!

Er ist so viel mehr als nur ein Stück Stoff. Jede und jeder hat ihn auf der Allmend schon getragen – ob Seide oder Wolle, geknüpft oder umgelegt, damals vom Grosi bekommen oder am USL-Shopstand erworben. Freude versprüht er ekstatisch in der Luft geschwungen, Stolz symbolisiert er über den Kopf gespannt, Wärme spendet er nach bitteren Niederlagen an kalten Winteragen. Er ist ein unverkennbares, unentbehrliches Zeichen der Verbundenheit und Verpflichtung gegenüber unserem geliebten FC Luzern und der wunderschönen Leuchtenstadt: der blau-weisse Schal.

Kurze Rückblende: Zu Beginn des Jahres 2020 dichten wir rund um dieses prägendste aller Fanutensilien ein neues Kurvenlied. Es ist eine Hommage an die Gefühlswelt als FCL-Fan, welche lyrisch in die Stehrampe getragen werden soll.

Inhaltlich geht es um die Trennung von wichtigen und unwichtigen Dingen im Leben, genauso wie um die zusammenschweissende Ekstase nach einem Tor, welche für einen Moment alles Andere um uns herum erblassen, ja geradezu erstarren lässt. Auch wenn dies nur zwei Szenen aus einer Vielzahl sind, die das Erlebnis Fussball so grossartig machen, verbindet sie ein wichtiges Element: Egal wann und wo, alle tragen wir mit Stolz und Leidenschaft unseren blau-weissen Schal. Er verbindet uns als Fans des FC Luzern und ist gleichzeitig unser Bekenntnis, füreinander, für den Verein und für die Mannschaft einzustehen. Auch in schwierigen Situationen zeigen wir uns vereint und tragen unsere Werte nach aussen. Wir ziehen «zäme» mit dem Verein und der Mannschaft an einem Strick. Die Bedeutung unserer Heimat, der Allmend, die Höhen und Tiefen unserer gemeinsamen Geschichte mit dem FCL, grosse Träume und der identitätsstiftende Zusammenhalt in dieser grossen Gemeinschaft – all das möchten wir mit dem Kurvenlied «Met em blau-wiisse Schal» vermitteln und feiern.

Im Februar des letzten Jahres wird das neue Lied schliesslich erstmals in der Kurve gesungen. Kurz darauf wird unsere Liebe und Leidenschaft auf eine harte Probe gestellt. Auf einen Schlag rücken der erste Lockdown und die Bekämpfung der globalen Pandemie ins Zentrum unseres Alltags, das lieb gewonnene Fan-Dasein im Stadion, wie wir es jahrelang gekannt und gelebt haben, ist vom einen auf den anderen Tag unmöglich geworden. Während dieser schwierigen Zeit entsteht die Idee, mit einer digitalen Version des neuen Kurvenliedes den Fans immerhin ein Stück FCL wieder zugänglich zu machen.

Für die Idee und deren Umsetzung kann ein renommierter Künstler aus der Region gewonnen werden. Henrik Belden ist nicht nur leidenschaftlicher FCL-Fan und freudige Spasskanone, sondern auch ein guter Kollege und begnadeter Musiker. Obendrein hat er deckungsgleiche Ziele mit dem Projekt: Ein Song getragen von Gitarrenklängen, begleitet von Gesangseinlagen einiger Fans – so die Vision. Das ist schnell beschlossene Sache. So zwängen sich im Sommer 2020 einige Sängerknaben um wenige Mikrophone im Studio von Henrik und versuchen ausnahmsweise nicht möglichst laut, sondern möglichst melodisch das Lied «Met em blau-wiisse Schal» einzusingen. Nach einigen kreativen Abenden formen sich um das neue Lied bald weitere Ideen. Henrik Belden trommelt seine Band zusammen und verpasst der Rohversion weitere musikalische Facetten. Über Monate reift heran, was wir heute bestaunen dürfen: ein Ohrwurm, der die romantische Verbundenheit der Fans zum FCL nicht nur perfekt verkörpert, sondern voller Energie zelebriert.

Schal Rathaussteg

Mit diesem Lied wird deutlich: Jeder, der vom FCL spricht, meint damit auch seine Anhängerschaft, die Verankerung in der Innerschweiz und natürlich die Farben Blau und Weiss. Wir werden uns weiterhin eifrig dafür einsetzen, dass dies für immer so bestehen bleibt. Zuversichtlich starten wir mit dem FCL in einen nächsten Abschnitt und nehmen die Verantwortlichen beim Wort, dass auch sie sich für diese Verbundenheit einsetzen.

Der blau-weisse Schal verbindet und verpflichtet. Viva FCL!

 

Vor einem Monat informierte der FCL über die Neuausrichtung des Clubs. Der Ausverkauf an Konsortien und Spekulanten ohne Bezug zum FCL ist damit fürs Erste erfreulicherweise vom Tisch. Im selben Zug wurde auf der Allmend ein neuer Präsident und Geschäftsführer sowie ein frisch nach Kompetenzen zusammengesetzter Verwaltungsrat präsentiert. Die gestern vorgestellte «Zäme för de FCL»-Kampagne unterstreicht diese positiven Ansätze. Wir anerkennen all dies als wichtige erste Schritte an. Nichtsdestotrotz müssen aber noch weitreichendere folgen, um den Weg zum «FCL FÖR ALLI» zu ebnen.

Das Wichtigste: Der schon viel zu lange dauernde Aktionärsstreit ist zu Ende und die medialen Schlammschlachten rund um den FCL gehören hoffentlich der Vergangenheit an. Wir nehmen die verbleibenden Aktionäre beim Wort, dass die freiwerdenden Aktienpakete in der Innerschweiz platziert werden und nicht bei Organisationen oder Personen ohne Bezug zu Region und Club!

Mit dem Ex-FCL-Spieler Stefan Wolf sowie einem neu zusammengesetzten Verwaltungsrat geht es in die Zukunft. Wir begrüssen den Entscheid, dass der Verwaltungsrat nach Kompetenzen zusammengestellt wurde. Wie unabhängig und handlungsfähig die strategische Führung sein kann, wird sich in den kommenden Monaten weisen. Die USL wird sich auch in Zukunft bei den bekannten und neuen Gesichtern auf der Geschäftsstelle und im weiteren Umfeld des FCL aktiv für eine positive Weiterentwicklung unseres Clubs einsetzen.

Für die USL steht zudem fest, dass der ersten Umstrukturierung zwingend noch weitere Reformen folgen müssen. Dabei verweisen wir auf die zusätzlichen Ziele, die im Rahmen der Fanumfrage aus der Meinung von rund 1'000 FCL-Fans hervorgegangen sind. Zum einen muss der FCL breiter in der Bevölkerung abgestützt werden. Dafür müssen Möglichkeiten zur Mitsprache für die Fanbasis verankert werden. Zum anderen muss die FCL-Struktur vereinfacht werden, um endlich Transparenz im undurchsichtigen Geflecht mit den verschiedenen Tochtergesellschaften der Holding AG zu schaffen.

Über ein Jahr nach unserem letzten gemeinsamen Matchbesuch in Thun stehen die Vorzeichen beim FCL besser als auch schon. Die ersten Signale aus der Führungsetage – auch aus direkten Gesprächen – bieten Anlass zur Hoffnung auf eine positive Zukunft. Möge sich auch die restliche FCL-Familie von dieser Aufbruchstimmung anstecken lassen und den weiteren Weg tatkräftig und mit konstruktiv-kritischer Haltung begleiten.

USL – FÖR DE FCL OND SINI FANS

Im vergangenen Oktober hat die USL mit dem Stelzblog das undurchsichtige Konstrukt der FCL-Holding durchleuchtet und erstmals für etwas Licht im Dunkel der Macht- und Geldspielchen der FCL-Grossaktionäre gesorgt. Während die Klubbesitzer seit fast eineinhalb Jahren hinter verschlossenen Türen über Aktienpakete streiten, haben wir eine offene Diskussion lanciert – mit dem erklärten Ziel, die ganze FCL-Familie daran teilhaben zu lassen. FCL FÖR ALLI!

"Wem ghört de FCL?" – Mit dieser Frage haben sich über die vergangenen Wochen und Monate hunderte FCL-Fans auseinandergesetzt. Uns haben dutzende Reaktionen auf all unseren Kanälen, im FCL-Forum und im direkten Gespräch erreicht. Rund 1'000 Personen haben Zeit investiert und an der Online-Fanumfrage teilgenommen. Wir nehmen den Start ins neue Fussballjahr zum Anlass, euch die Resultate vorzustellen und uns für die zahlreichen Rückmeldungen, eure Visionen, Stammtischschwärmereien, Forums-Romane, Hassmails und die zahlreichen guten Ratschläge zu bedanken. Merci, dass ihr euch über die Zukunft des FCL Gedanken macht!


Auf Grundlage eurer Antworten wird sich die USL für die folgenden drei Ziele einsetzen:
 

Fussballverein, nicht Fussballaktiengesellschaft: Der FCL muss demokratischer werden!

Wer zahlt, befiehlt? Nicht bei unserem Fussballverein! Die FCL-Fans sind sich einig, dass der FCL kein Unternehmen ist, bei dem der Meistbietende jederzeit machen kann, was er will. Tausende Menschen setzen sich mit ihrer Freizeit und ihrem Portemonnaie für den FCL ein. Die wenigsten erhalten dafür Marketingpräsenz, Interviewtermine oder Transferanteile. Fans, Kleinaktionär*Innen, Mitarbeiter*Innen und Sponsor*Innen unterstützen den FCL auf die ihnen mögliche Weise. Viele davon tun dies mit einem finanziellen und zeitlichen Engagement, das die Unterstützung der VR-Multimillionäre verhältnismässig um ein Vielfaches übersteigen dürfte. Ohne diese Unterstützung ist der FCL nicht lebensfähig. In euren Rückmeldungen zeigt sich, dass der FCL mehr sein sollte als eine Aktiengesellschaft. Die Umfrageteilnehmenden respektieren die Mitbestimmung der Grossaktionäre, aber die überwältigende Mehrheit der FCL-Fans verlangt ein stärkeres Mitspracherecht für die Anhängerschaft, demokratischere Entscheide im Sinne des Vereinsgedankens und eine Stärkung der Kleinaktionäre in den zentralen Organen der FC Luzern-Innerschweiz AG.
 

Kein Verkauf an Personen ohne Bezug zur Region Luzern!

Derzeit erleben wir, wie zahlreiche Klubs in der Schweiz und in Europa von finanzstarken Investmentgesellschaften, Oligarchen oder Öl-Milliardären zu internationalen Fussballkonzernen zusammengekauft werden. Unmittelbare Beispiele aus Zürich, Lausanne, Thun oder sogar Lustenau im grenznahen Vorarlberg zeigen, dass auch der FCL jederzeit zum Juniorpartner einer durchschnittlichen Ligue-1- oder Premier League-Truppe mutieren kann. Das bedeutet Spielergeschacher zwischen den "Partnerklubs", Optimierung von Transfererlösen auf Kosten der Einsatzzeit von lokalen Talenten und einen endgültigen Deckel auf die sportlichen Ambitionen des FCL. Mehr als zwei Drittel der FCL-Fans lehnen ein solches Modell denn auch kategorisch ab. Realität ist leider, dass zwischen der Gegenwart und diesem Schreckensszenario nur eine Person steht: FCL-Mehrheitsbesitzer Bernhard Alpstäeg. Wir nehmen ihn gerne beim kürzlich öffentlich zitierten Wort, dass ein Verkauf an Investoren ohne Bezug zur Region Luzern vom Tisch ist! Das Schicksal des FCL – eines Vereins, der so vielen Menschen etwas bedeutet – darf nicht einfach am seidenen Faden einer Einzelperson hängen. Auch deshalb gilt: Der FCL muss demokratischer werden!
 

Vereinfachung der FCL-Struktur und endlich Transparenz!

Seit 2011 sitzen die heutigen Grossaktionäre am Ruder des FCL. Sie haben den Klub über die letzten 10 Jahre mutmasslich mit Geld, vor allem aber mit Schlagzeilen versorgt. Trotz angeblicher Deckung von Millionendefiziten fällt das Fazit dieses Engagements ernüchternd aus: 4 von 5 FCL-Fans kommen zum Schluss, dass die derzeitige Investorengilde beim FCL mehr Schaden angerichtet als Nutzen gebracht hat. Während in gewohnter Intransparenz hinter verschlossenen Türen um Aktienanteile am FCL gefeilscht wird, als ob es sich dabei um Gebrauchtware auf dem Trödelmarkt handelt, ist das Vertrauen in das aktuelle Holding-Konstrukt und ihre Repräsentanten am Boden. Von den aktuellen Grossaktionären geniesst einzig Josef Bieri ein Mindestmass an Vertrauen. Bernhard Alpstäeg und Marco Sieber hingegen trauen die FCL-Fans nicht über den Weg. Die USL sieht sich auch in diesem Punkt in ihrer Forderung bestärkt, dass Transparenz in die Besitzverhältnisse des FCL gebracht werden muss. Das anhaltende Geplänkel im Verwaltungsrat zeigt exemplarisch: Es braucht eine Reform der FCL-Strukturen und endlich Klarheit rund um die Zukunft des Klubs.
 

Wie geht es weiter?

Wir nehmen die Eindrücke aus der Umfrage und dem Dialog mit allen FCL-Fans als Ansporn, um jetzt konkret zu werden. Wir werden an verschiedenen Fronten (weiterhin) aktiv das Gespräch mit allen wichtigen Teilen der FCL-Familie suchen – und fortan explizite Forderungen stellen. Das geschieht aufgrund der Covid-Einschränkungen vorerst – wie bislang – im bilateralen Austausch. Soweit es die Bedingungen der Pandemie erlauben, wollen wir aber auch die bereits angekündigten zusätzlichen Foren schaffen, wo sich wieder alle Interessierten einbringen können. Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden.

Zusammen wollen wir aus dem FCL einen Fussballverein mit demokratischem Grundgedanken machen, an dem sich alle beteiligen können, die ein blau-weisses Herz haben.

USL – För de FCL ond sini Fans
 

Umfrageergebnisse

Auf der Stelzblog-Seite können sämtliche Umfrageresultate inklusive kurzem Kommentar zu jeder Ergebnis-Grafik eingesehen werden. Ausserdem können die kompletten Umfragedaten als Excel-Datei heruntergeladen werden.

Die besinnliche Advents(bock)zeit ist vorbei. Ein neues (Fussball-)Jahr ist angebrochen. Und auch wenn der Ball aktuell noch mehr ruht als sowieso schon, wird das Jahr 2021 ein ganz entscheidendes für die Zukunft des FC Luzern – mitnichten nur aufgrund der weiterhin anhaltenden (Zuschauer-)Beschränkungen, sondern insbesondere auch in Bezug darauf, wem der FCL «gehört» – und wer (mit-)entscheiden soll, in was für eine Zukunft der FCL steuern wird.

Am 30. September 2020 vermeldeten die zerstrittenen Investoren, welche 97 Prozent der Club-Anteile kontrollieren, nach einer fast einjährigen Bedenkzeit, dass sie zusätzliche «Wochen» benötigen, um ihre Lösung für die Zukunft des Vereins vermelden zu können. 15 Wochen der Funkstille sind seither vergangen. Ob wir von den sechs Herren in absehbarer Zeit noch etwas hören? Wer weiss. Die Meinung der Investoren ist zweifelsfrei wichtig. Aber sie ist nur eine von vielen, die in die effektive Entscheidung, wie es mit dem FCL weitergehen soll, einzufliessen hat.

Genauso wichtig sind auch die Ansichten und Meinungen derjenigen, die den FCL ebenfalls «am Leben halten»: seiner Fans, Mitarbeitenden, Gönner*Innen, Sponsor*Innen, Sympathisant*Innen. Ein Fussballclub besteht aus verschiedenen Puzzleteilen, jedes trägt seinen Teil zum Erfolg bei. Das finanzielle Engagement der Holding-Aktionäre ist dabei genau so wichtig dafür, dass der FCL weiterhin Freude bereiten kann wie der Einsatz, Fleiss und die Unterstützung auf den Rängen, in den Donatorenboxen, auf der Geschäftsstelle und auf dem Rasen.

Im Oktober konnten sich dank dem Stelzblog und der Fanumfrage erstmals breitere Kreise zur Zukunft des FCL zu Wort melden. Rund 1‘000 Interessierte haben diese Möglichkeit genutzt. Wem soll der FCL gehören? Wer soll beim FCL (mit-)entscheiden? Wohin soll der Weg des Clubs führen? Auf diese Fragen haben die Fans im Spätherbst (klare) Antworten gegeben.

In den nächsten zwei Tagen präsentieren wir euch vorab die zentralen Resultate der Fanbefragung. Am Freitag folgt dann die Auswertung der kompletten Umfrage inklusive den daraus resultierenden Schlussfolgerungen.

Die Resultate der Fanumfrage respektive die Stimmungslage unter den teilnehmenden FCL-Sympathisant*Innen soll zum Start ins neue Fussballjahr aufzeigen, was für eine Zukunft sich die Fans wünschen. Wo sie Handlungsbedarf sehen. Was sie wollen. Damit der FCL endlich wieder zum Club von allen wird. «Weiter wie bisher» ist keine Option. Es ist allerhöchste Zeit, die Weichen neu zu stellen: in eine gemeinsame, breit abgestützte Zukunft!

FCL för ALLI!

Alles hat irgendwann ein Ende – selbst Freundschaftsspiel-Siegesserien oder Pandemien. Heute auch der Adventsbock. Die standesgemässe, 31-tägige Adventszeit endet heute Abend an Silvester endgültig. Zum Abschluss präsentiert der Adventsbock gleich drei Türchen, hinter denen sich selbsterklärend auch drei Geschichten verbergen. Das einmonatige virtuelle Wiedereintauchen ins geliebte Fanleben – mit all seinen Facetten – schliesst mit einem Text-Trio ab, welches das Fansein eines FCL-Supporters ziemlich passend zusammenfasst:

Es ist zwischendurch (ob gewollt oder nicht) durchaus «etwas» asozi… äh unbürgerlich (Zweitäger Baulmes, SBS), dafür aber auch mindestens immer irgendwie heroisch (Velomob, JM) und ganz bestimmt zu jeder Zeit überschwänglich und ausgelassen feierlich (5 Jahre Zone 5, Jake).

Wir wünschen nochmals viel Vergnügen beim Lesen und Mitdiskutieren. Und wir möchten uns an dieser Stelle auch offiziell nochmals bei allen Schreiberlingen bedanken, die mit ihren bebilderten Textergüssen so viel Freude – und zumindest so etwas wie Fanemotionen – zurück in den quasi fussballfreien Alltag gebracht haben.

Die Damen und Herren nahmen uns mit zurück in längst vergessene Rivalitäten (Incubator) und frischten unsere bauernlümmelige Abneigung gegen feudale Sonnenkönige sowie edle Pfadihäuptlinge auf (Chaot). Ausserdem haben sie berührend aufgezeigt, wie wichtig Freunde (Edgar) und Familie (räubertochter) auch im Kreis der FCL-Gemeinde sind.
Sie legten uns nahe, dass der Weg eben doch auch das Ziel sein kann, insbesondere als FCL-Fan. Auch wenn dieser ein langer ist, etwa an die geliebten Europacup-Spiele. Und ganz egal, ob man diesen nun mit dem eigens gecharterten USL-Extraflieger zurücklegt (Kemal), oder man bewusst (Angus) oder unbewusst (Chämi) aufs Fliegen verzichtet:
Sie schilderten in ihren Worten alle unsere Sehnsüchte. Jene nach Stadionbesuchen (Max), den damit verbundenen Extrazugfahrten (DJ von den Schienen aus den Bergen), der unbeschreiblichen Geilheit des Psychotorjubels (Don Pedro), dem Gemeinschaftsgefühl (Rengli). Und sie beschrieben die für vereinzelte scheinbar ebenfalls stark mit dem Fussballfanleben verbundene Sehnsucht nach der Entblössung (BJAZ).

Von ganz grossen, unvergleichlichen Spielen (Tuce), Konzerten (LUzifer) und Nicht-Konkurs-Feiern (Pyrofreak) wurde berichtet. Aber auch von Kicks vor (fast) leeren Rängen, an die sich heute eigentlich keine Sau mehr erinnern muss (Skajunge), will (Maré) oder kann (Frizzel). Wir sind eingetaucht in runde (Sputnik) und schnapszahlige (Glubschi) Geburtstagspartys, sowie in andere feierliche Anlässe, die – ganz LU-Tugend-mässig – auch ohne höheren Grund feuchtfröhlich zelebriert wurden (Jill, RHP), auch wenn dies teilweise gar nicht erlaubt gewesen wäre (Glainus).
Die Adventsbock-Autorinnen und -Autoren nahmen uns diesen Dezember mit in die Welt von Stadionverboten (Quattro) und Adrenalin-Schüben (Sniper), gewährten Einblicke in Choreo-Vorbereitungen für CL7 (Hebi) und (seltenen) Torerfolgsjubeleien von CL7 (genau, verfasst von CL7). Sie berichteten von Spielen, die gar nie stattgefunden haben (Master) und Petars, die plötzlich Peter hiessen (Sigi).
Und – in ganz seltenen Ausnahmefällen (Relevanz und so) – beinhalteten ihre Texte auch Geschichten von sportlichen Erfolgen (Aufsteigerdoc)

Die Open Minded Riot Crew besingt in der schönsten Ballade der Musikgeschichte die Luzerner Allmend respektive die FCL-Fanszene so wunderbar als «die allergröschti Traumfabrik vo dere Schtadt». Lasst uns daher nicht nur in Erinnerung schwelgen, sondern auch weiter träumen. Von genau solchen Erlebnissen, Emotionen und Eindrücken. Denn «niene lüüchtet d Schtadt so hell, ned emou em KKL».

Auch wenn wir heute Abend nicht gemeinsam im Zauberhaus bei der angedachten, rauschenden Around-the-World-Sause auf das neue Jahr anstossen können und die Leuchtenstadt heuer zum Jahreswechsel nicht ganz so wie an anderen Silvestern zum selbstdarstellerischen Schauplatz endloser (staatlich bewilligter) Pyrochaotendeppen wird, wünschen wir euch allen, die ihr Blauweiss in eurem Herzen tragt, trotzdem oder gerade deswegen einen guten Rutsch und ein – hoffentlich – wieder farbenfroheres und möglichst hell erleuchtetes 2021.