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Allmend
17
Dec
2017
16:00
FC Luzern
-
BSC Young Boys
Letztes Spiel
Schletzigrund
10
Dec
2017
16:00
FC Zürich
1
:
2
FC Luzern

Am kommenden Sonntag, 1. Oktober tritt der FCL auswärts beim FC Thun an. Das Meisterschaftsspiel wird um 16.00 Uhr im Thuner Stadion angepfiffen. Beim letzten Gastspiel in Thun war uns das Mitbringen von Fahnen verboten, weshalb wir gemeinsam auf den Besuch im Stadion verzichtet haben. Die Stadt Thun hat in der Zwischenzeit aber eingelenkt und dieses Verbot wieder aufgehoben. Deshalb fordern wir alle FCL-Fans dazu auf, eigene Schwenkfahnen und Doppelhalter mit nach Thun zu nehmen, um den Gästesektor in ein blau-weisses Fahnenmeer zu verwandeln und den FCL lautstark zu unterstützen.

Extrazug

Der Extrazug verkehrt wie folgt:

Hinfahrt:
Luzern ab 12.37 Uhr
Sursee ab 13.01 Uhr
Thun an 14.40 Uhr

Rückfahrt:
Thun ab 18.24 Uhr
Sursee an 19.52 Uhr
Luzern an 20.23 Uhr

Die Extrazug-Billette können an jedem Schalter in der Zentralschweiz und an den Billettautomaten an den Bahnhöfen Luzern und Sursee zu folgenden Preisen bezogen werden:

Ohne Halbtax: 44 Franken
Mit Halbtax: 22 Franken

Die normalen Billette und Abonnemente sind ebenfalls gültig (wie zum Beispiel das Gleis 7 auf der Rückfahrt).
Wir empfehlen das Mitführen einer Swisspass-Quittung, um den Datenscan zu vermeiden.

Zone 5

Die Zone 5 hat ab 10.00 Uhr für den USL-Apéro geöffnet und überträgt den Match für die Daheimgebliebenen auf Grossleinwand.

Am kommenden Samstag, 16. September trifft der FC Luzern im Cup auswärts auf Servette Genf, welches der FCL bereits 2015 in der ersten Cup-Runde mit 5:2 geschlagen hat. Das Spiel wird um 18.00 Uhr angepfiffen. Zusammen mit den SBB haben wir einen Extrazug nach Genf organisiert. Infolge Bauarbeiten kann der Extrazug allerdings nur bis Genève Cornavin (Hauptbahnhof) fahren, von wo aus es anschliessend mit dem Tram und zu Fuss weitergeht in Richtung Stade de Genève. Hier die Fahrtzeiten des Extrazuges:

Hinfahrt:
Luzern ab 13.26 Uhr
Sursee ab 13.45 Uhr
Genève an 16.23 Uhr

Rückfahrt:
Genève ab 21.36 Uhr 
Sursee an 00.18 Uhr
Luzern an 00.40 Uhr

Billettpreis: 33.–/66.– (mit/ohne Halbtax). Falls der Rückweg mit dem Gleis 7 angetreten wird, so ist für die Hinfahrt nach Genf ein normales, einfaches Billett zu lösen. 
Wir empfehlen das Mitführen einer Swisspass-Quittung, um den Datenscan zu vermeiden.

Kurvenjacken

Die Zone 5 hat vor der Abfahrt nach Genf geöffnet und zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr werden Kurvenjacken verkauft.

VORANKÜNDIGUNG AUSWÄRTSSPIEL UNTER DER WOCHE

Am kommenden Mittwoch findet die achte Meisterschaftsrunde in Bern statt. Das Spiel gegen die Young Boys beginnt um 20.00 Uhr. Damit der Luzerner Anhang zahlreich erscheint sind hier schon einmal die Extrazugzeiten:

Hinfahrt:
Luzern ab 17.43 Uhr
Sursee ab 18.03 Uhr
Bern Wankdorf an 19.09 Uhr

Rückfahrt:
Bern Wankdorf ab 22.30 Uhr
Sursee an 23.21 Uhr
Luzern an 23.51 Uhr

Billettpreis: 22.–/44.– (mit/ohne Halbtax)

Am kommenden Sonntag, 10. September besucht uns der FC Thun auf der Allmend. Anpfiff der Meisterschaftspartie zwischen dem FCL und den Berner Oberländern ist um 16.00 Uhr.

Die Zone 5 hat ab 10.00 Uhr für den USL-Apéro geöffnet.

«Klartext am Donnschtig» mit Christian Schwegler und Jonas Omlin

Morgen Donnerstag findet eine neue Ausgabe des «Klartexts am Donnschtig» statt. Christian Schwegler, welcher nach Jahren im nahen Ausland diesen Sommer in die Innerschweiz heimkehrte. Wie sieht er sich in seiner Rolle als Routinier in einem jungen Team und wie beurteilt er die Chance, dass die Schwegler-Brüder in naher Zukunft gemeinsam in Blau-Weiss auflaufen?
Im Frühling kam es auf der Goalie-Position zur Wachablösung. Trotz der 21 auf dem Rücken wurde Jonas Omlin zur Nummer eins im FCL-Tor und verdrängte Dave Zibung auf die Bank. Plant er eine ähnlich lange Amtszeit beim FCL wie sein Vorgänger? Und wie ist die Stimmung im Goalie-Team?
Christian Schwegler und Jonas Omlin sind unsere Gäste beim nächsten «Klartext am Donnschtig» am 31. August. Die Zone 5 hat ab 19.01 Uhr geöffnet. Das Gespräch startet um 19.30 Uhr.

Am kommenden Sonntag, 27. August gibts auf der Allmend Besuch vom Aufsteiger: Unser FCL empfängt den FC Zürich zum Meisterschaftsspiel, das um 16.00 Uhr angepfiffen wird. Komm ins Stadion und schrei den FCL zum Sieg! Zöri bodige!

Zone 5

Die Zone 5 hat ab 10.00 Uhr für den USL-Apéro geöffnet.

«Klartext am Donnschtig»: Datum merken!

Wie angekündigt findet nächste Woche eine weitere Ausgabe des «Klartexts am Donnschtig» statt. Die Gäste sind Rückkehrer Christian Schwegler und Neo-Stammgoalie Jonas Omlin. Streich dir also den 31. August in der Agenda fett an und komm in die Zone 5, wenn die beiden FCL-Spieler aus dem Nähkästchen plaudern. Das Gespräch beginnt um 19.30 Uhr.

Am kommenden Sonntag, 20. August spielt unser FCL auswärts in Sion. Anpfiff im Tourbillon ist um 16.00 Uhr. Zusammen mit den SBB haben wir einen Extrazug ins Wallis organisiert. Hier der Fahrplan:

Hinfahrt:
Luzern ab 11.12 Uhr (Gleis 6)
Sursee ab 11.31 Uhr
Sion an 14.42 Uhr

Rückfahrt:
Sion ab 18.32 Uhr
Sursee an 21.51 Uhr
Luzern an 22.17 Uhr

Billettpreis: 33.–/66.– (mit/ohne Halbtax). Auf der Rückfahrt ist das Gleis 7 gültig.

Zone 5

Die Zone 5 hat ab 15.00 Uhr für die Übertragung des Spiels auf Grossleinwand geöffnet.

Vorschau: «Klartext am Donnschtig»

Der «Klartext am Donnschtig» ist zurück aus der Sommerpause. Ebenfalls zurück ist Christian Schwegler, welcher nach Jahren im nahen Ausland diesen Sommer in die Innerschweiz heimkehrte. Wie sieht er sich in seiner Rolle als Routinier in einem jungen Team und wie beurteilt er die Chance, dass die Schwegler-Brüder in naher Zukunft gemeinsam in Blau-Weiss auflaufen?
Im Frühling kam es auf der Goalie-Position zur Wachablösung. Trotz der 21 auf dem Rücken wurde Jonas Omlin zur Nummer eins im FCL-Tor und verdrängte Dave Zibung auf die Bank. Plant er eine ähnlich lange Amtszeit beim FCL wie sein Vorgänger? Und wie ist die Stimmung im Goalie-Team?
Christian Schwegler und Jonas Omlin sind unsere Gäste beim nächsten «Klartext am Donnschtig» am 31. August. Das Gespräch in der Zone 5 startet um 19.30 Uhr.

Der Stadionabtausch bzw. der Boykottaufruf haben in den vergangenen zwei Wochen zu kontroversen Diskussionen geführt. Nicht nur unter den Fans, sondern auch medial, beim Verband und den Clubs. Anstatt die jeweils eigene Position kritisch zu hinterfragen, wurde das „Problem“ von vielen Seiten auf die Fans abgeschoben. Für nicht wenige ist die USL nun der Buhmann, der dem „kleinen SC Kriens“ das Fussballfest versauen will. Damit können wir leben.

Wir sind uns bewusst, dass wir mit diesem unpopulären Schritt auch bei einigen FCL-Fans – ja selbst unter einem Teil der USL-Mitglieder - nur bedingt auf Verständnis stossen. Dass mit unserem Fernbleiben nicht nur die dafür - in unseren Augen klar - (mit) verantwortlichen Clubs in Leidenschaft gezogen werden, sondern auch unsere Mannschaft und viele Fans, welche sich auf das Spiel – genau wie wir – sehr gefreut haben. Dies tut uns leid. Doch die Entscheidung, nicht ans Spiel zu gehen, ist richtig.

Denn uns ist in erster Linie wichtig, dass die Diskussionen über unsinnige Regelungen, Vorgaben und Richtlinien, welche nun ins Rollen gebracht wurden, weitergehen. Dass die Vereine klar Farbe bekennen und sich vehement dafür einsetzen, dass die unverhältnismässigen Verbands-Paragrafen gestrichen, unnötige Behörden-Auflagen entschärft und Cupfeste auf dem Land zukünftig wieder in einem verhältnismässigen Rahmen durchgeführt werden können. Vergleiche einer Erstrunden-Cuppartie bei einem sogenannt "Kleinen" mit Spielen gegen Basel oder Zürich sind hierbei für die Erörterung der Sicherheitslage in unseren Augen genauso unpassend wie Vergleiche einer Fankurve mit einem hundertjährlichen Hochwasser.

Der Matchboykott trifft die Falschen - Wirklich?

Die Reaktionen der involvierten Entscheidungsträger haben nicht dazu beigetragen, dass wir zur Ansicht hätten kommen können, dass diese Stossrichtung mit Nachdruck eingeschlagen wird. Verhalten positiv zu erwähnen ist hierbei einzig der FC Luzern, welcher sich fortan darum bemühen will, beim Verband ein Umdenken zu erwirken. Ansonsten: Gegenseitige Schuldzuweisungen, fehlende Gesprächsbereitschaft, totale Intransparenz. Es scheint, als wolle man unter allen Umständen verhindern, dass publik wird, wer nun effektiv welche Entscheidungen aufgrund welcher Grundlagen getroffen hat.

Auch der SC Kriens, dessen Club-Philosophie wir ansonsten schätzen, spielt in diesem Falle eine undurchsichtige Rolle. „Der Matchboykott trifft die Falschen“ propagiert Grün-Weiss und entfaltet sich in der Opferrolle prächtig. Schon kurz nach unserer Androhung, das Spiel nicht zu besuchen, kritisiert der Sportclub Kriens, dass die USL mit dem Verein keinen Austausch gesucht habe. Nur um dann eine Woche später einen vereinbarten Gesprächstermin in letzter Minute selber platzen zu lassen. Wem wirft man hier fehlende Gesprächsbereitschaft vor? Auch die zunächst – sanfte – Kritik der Krienser an den Sicherheitsvorgaben steht quer in der Landschaft zu den Aussagen von SCK-Präsident Baumgartner im Zentralplus-Interview von dieser Woche. In diesem zeigt der SCK plötzlich „Verständnis“ für die Auflagen und Anforderungen. Für jene Überregulierungen also, welche es den Kriensern scheinbar „verunmöglichen“ im Gersag zu spielen? Sind diese „Hochrisikospiel“-Massnahmen dem SCK vielleicht nicht gar gelegen gekommen, um einen Vorwand zu haben, das Stadion abzutauschen? Ernsthafter Einsatz für den Spielort Gersag sieht anders aus. Derweil verneinen die Behörden, dass der Match überhaupt als Hochrisikospiel eingestuft wurde. Verwirrung perfekt. Für zusätzliche Unstimmigkeit sorgt SCK-Präsi Baumgartner, in dem er im Zentralplus-Interview die Schuld für den ausufernden Sicherheitswahn – und somit die surreale Auflagenflut - den Fussballfans in die Schuhe schiebt. Dies mag zum Teil stimmen, erklärt die immensen Auflagen alleine allerdings bei weitem nicht. Wir wollen hierbei keine Stimmung gegen den SCK schüren, aber auch seine - vordergründig hehre - Argumentation verstrickt sich im vorliegenden Cupverrats-Schmierentheater in Widersprüche.

Wollen wir jene, welche diesen Unsinn (mit) zu verantworten haben, mittels Ticketkauf und Konsumation in ihrem Vorgehen bekräftigen? Akzeptieren wir, dass die Gesetze des Cupwettbewerbs ausgehebelt werden – ohne dass sich ernsthaft jemand dagegen stemmt? Wollen wir den 116. Geburtstag unseres geliebten Vereins just an einem Spiel zelebrieren, welches für so vieles steht, was den modernen Fussball wiederspiegelt? Nein!

Die vergangenen zwei Wochen haben uns darin bekräftigt, dieses undurchsichtige Spiel nicht mitzuspielen – und dem Stadion stattdessen fern zu bleiben.

Wir treffen uns am Samstag um 14.00 Uhr beim Kornmarkt. Wir rufen nach wie vor alle FCL-Fans dazu auf, sich uns anzuschliessen. Auch jene FCL-Fans, welche sich mit unseren Grundwerten zwar identifizieren, den Boykott-Aufruf aber für die falsche Lösung halten, sind herzlich willkommen um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen den Cup-Verrat bzw. ein klares Statement für die Wahrung und Beibehaltung/Wiederbelebung dieses wundervollen Cupwettbewerbs zu setzen. Denn unabhängig davon, ob man am Samstag dem Stadion fern bleibt oder das Spiel besucht: Der schleichenden Zerstörung der Cuptradition muss Einhalt geboten werden. Darin sind sich alle einig.


Bereits diesen Mittwoch, 9. August, bestreitet unser FCL sein viertes Meisterschaftsspiel in St. Gallen. Auch für dieses Auswärtsspiel haben wir einen Extrazug organisiert:
 

Luzern ab 16.26 Uhr
Sursee ab 16.55 Uhr
St. Gallen Winkeln an 19.07 Uhr

St. Gallen Winkeln ab 22.31 Uhr
Sursee an 00.44 Uhr
Luzern an 01.03 Uhr

Preis: 22.–/44.– (mit/ohne Halbtax)

Die Zone 5 hat ab 12:00 Uhr für den USL-Apéro geöffnet.

 

Basteltag 2017

Bastle deine eigene Schwenkfahne oder deinen Doppelhalter! Am Sonntag, 13. August organisieren wir in Zusammenarbeit mit der Fanarbeit Luzern beim Stadion Allmend den Basteltag 2017. Alle sind dazu eingeladen ihren Teil an eine farbige und lebendige Luzerner Fankultur beizutragen. Schicke uns eine kurze Anmeldung mit evtl. bereits vorhandener Skizze/Vorlage per Mail an basteltag@usl.lu. Das Material wird kostenlos zur Verfügung gestellt.
Nähere Infos erhältst du nach der Kontaktaufnahme mit uns.

Bastle deine eigene Schwenkfahne oder deinen Doppelhalter! Am Sonntag, 13. August organisieren wir in Zusammenarbeit mit der Fanarbeit Luzern beim Stadion Allmend den Basteltag 2017. Alle sind dazu eingeladen ihren Teil an eine farbige und lebendige Luzerner Fankultur beizutragen. Schicke uns eine kurze Anmeldung mit evtl. bereits vorhandener Skizze/Vorlage per Mail an basteltag@usl.lu. Das Material wird kostenlos zur Verfügung gestellt.
Nähere Infos erhältst du nach der Kontaktaufnahme mit uns.

Überrissene Verbands-Auflagen. Unverhältnismässige Sicherheitsvorschriften. Heimrecht- bzw. Stadionabtausch. Cupfeste drohen an unsinnigen Bestimmungen und Vorgaben zu scheitern, welche die Veranstalter nicht erfüllen können - oder wollen. Diese Entwicklung muss gestoppt und korrigiert werden. Die Vereine stehen selbst in der Pflicht - sie sind für die unsäglichen Verbandsbestimmungen verantwortlich. Und sie akzeptieren unsinnige Sicherheitsauflagen nahezu kritiklos.


Die Begegnung mit dem "Partnerclub": Vom Freundschafts- zum Hochrisikospiel?
Rückblende: Am 28. Juni lädt der FC Kickers aus Anlass seines 110-jährigen Jubiläums zu einem Testspiel, in welchem die beiden grössten und sportlich erfolgreichsten Fussballvereine in der Region gegeneinander antreten. Zahlreiche Anhänger der rot-schwarzen Kickers, aber auch viele Fans des FC Luzern und des SC Kriens sind im Stadion anzutreffen. Es gibt Würste vom Grill, kühles Bier, ja sogar ein kurzer Schwatz mit einzelnen Spielern. Trotz des „Derbys“ gibt es nur einen Stadioneingang, keine Sektorentrennung, keine Polizei und - wenig überraschend - auch keinen Wasserwerfer. Kurz: Einfach nur Fussball. Das Testspiel endet in einem freundschaftlichen 3:3. 

Am selben Abend wird mit regem Interesse die Auslosung des Schweizer Cups verfolgt. Die Freude ist gross: Endlich ein Gegner aus der Region - der Zufall beschert eine Wiederauflage der soeben stattfindenden Partie SCK gegen FCL. Bis spät in die Nacht wird bierseelig fachgesimpelt - unter und zwischen Kriensern wie Luzerner Fans, Spielern und Funktionären. Undenkbar, dass dies eineinhalb Monate später beim Cupspiel nicht in ähnlichem Rahmen stattfinden kann. 

Weniger freundschaftlich als die Direktinvolvierten sehen dies Behörden und Verband. Die Partie der beiden "Partnerclubs" wird als Hochrisikospiel eingestuft. Der SCK knickt ein. Der FCL wehrt sich auch nicht. Um die Auflagen für ein Hochrisikospiel zu erfüllen, wird die Partie kurzerhand vom Gersag auf die Allmend transferiert. Mit dem faktischen Stadionabtausch ist die Vorfreude jäh dahin. Kontroverse Diskussionen unter den FCL-Fans beginnen. Die USL bringt den Unmut vieler Anhänger frühzeitig beim FCL und den Behörden ein. Die Reaktion? Keine Regung, kaum Problembewusstsein. Sämtliche Beteiligten scheinen den Stadionabtausch ohne weiteres zu akzeptieren. Wir nicht!


Die Kritik der USL:
Überbordende Auflagen abschaffen

SCK-Geschäftsführer Bruno Galliker erklärt, dass die infrastrukturellen Anforderungen von Verband und Behörden nicht erfüllbar seien. Die Auflagen für ein solches Spiel haben in den letzten Jahren tatsächlich masslose Dimensionen angenommen - zum Leidtragen aller. Unter diesen Umständen wird es nicht mehr lange dauern, bis sich die ersten unterklassigen Vereine vom Schweizer Cup abwenden und sich dieser zu einem Wettbewerb entwickelt, den sich nur die grossen und reichen Vereine leisten können. Wir können diese Entwicklung nicht gutheissen und es ist für uns unwesentlich, ob es sich beim Gegner um einen Zweitligisten oder den vermeintlichen Rivalen SC Kriens aus der Nachbargemeinde handelt. Und auch nicht ob das Stadion Kleinfeld oder das Gersag-Stadion abgetauscht wird. Wieso hinterfragt niemand die masslosen Anforderungen? Wo bleibt der Einwand des SC Kriens, wo die kritische Stimme des FC Luzern? 
Wir fordern: Der FC Luzern und der SC Kriens setzen sich gemeinsam mit anderen Clubs beim Verband mit Nachdruck für einen Abbau der unsinnig hohen Anforderungen für die Durchführung eines Cupspiels ein.


Sicherheitswahn aufdecken und widerlegen
Nicht nur das eingangs erwähnte Freundschaftsspiel auf Tribschen, sondern sämtliche Begegnungen zwischen den Klubs aus Kriens und Luzern verliefen in den letzten zehn Jahren absolut problemlos. Ganz egal, ob Freundschaftsspiele oder Meisterschafts-Begegnungen zwischen dem SCK-Fanionenteam und unserer U21. Von der früheren Rivalität kann heute keine Rede mehr sein. Die bewegten Partien von damals, als die Verhältnisse der Fanszenen grundlegend anders waren, sind mehr als ein Jahrzehnt her. Erst- und Zweitrunden-Cuppartien des FC Luzern verlaufen seit Jahren frei von Problemen und zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Die vergangenen Ausflüge nach Naters, Le Locle, Murten, Köniz und viele mehr zeigen dies deutlich auf. Es gibt keinen Anlass zur Vermutung, dass dies beim Cup-Derby gegen Kriens anders sein sollte. Dennoch fordert die Polizei für dieses Spiel unverhältnismässige Sicherheitsbestimmungen und stempelt die Partie zu einem Hochrisikospiel ab - mit tiefgreifenden infrastrukturellen und finanziellen Folgen für den Veranstalter. Warum? Weshalb? Wir sehen keinerlei objektive Anknüpfungspunkte, um die vorliegende Partie künstlich zu einem Sicherheitsrisiko hoch zu pushen. 
Wir fordern vom FC Luzern und dem SC Kriens, dass sie der überbordenden Sicherheit-Hysterie der Behörden entgegentreten und aufzeigen, welche Kosten ihnen die von Polizei und Verband auferlegten Auflagen verursachen.


Cuptradition wahren - Vereinskultur leben
Schauplatzwechsel: Im September 2011 organisiert der FC Eschenbach gegen den FC Basel auf dem heimischen Sportplatz Weiherhus ein Fussballfest mit 3‘700 Zuschauern. Es gibt zig weitere Beispiele aus der Region, ob in Buochs, Gunzwil, Schötz oder Sursee. Cup-Partys sind möglich - trotz Auflagenflut.Einzige Bedingung: Man muss es wollen! Und man muss akzeptieren, dass die Einhaltung der masslosen Auflagen einen gewichtigen Anteil des Gewinns verschlingen - für nichts. Und doch nehmen viele Amateurvereine diese Last auf sich. Zu unserer grossen Freude, denn: Die ersten Runden des Schweizer Cups sind die letzten Bastionen eines ehrlichen, volksfestlichen und vereinsliebenden Fussballs. In den vergangenen Jahren wurden wir in vielen Schweizer Ortschaften freundlich empfangen, mit ausreichend Hopfensaft versorgt und mit Würsten vom guten alten Grillstand verwöhnt. Wochenlange Vorbereitungen und hunderte von Stunden freiwilliger Arbeit machen die erste Cuprunde zu einem unvergesslichen Tag für alle Beteiligten. Vereinskultur, wie sie bei unserem Verein schon lange verloren gegangen ist. Diese gilt es zu wertschätzen und zu fördern. Im Gegensatz zu vielen Dorfvereinen entschieden sich der SCK und der FCL für die bequemere und vermeintlich lukrativere Variante...
Wir fordern von allen Beteiligten, Fans eingeschlossen, eine Selbstreflexion und ein klares Bekenntnis, sodass uns Fussballfeste in der Provinz auch in Zukunft erhalten bleiben.


Unser Grundsatzentscheid
Für uns, die sich die Unterstützung des FC Luzern auf die Fahne geschrieben haben, war es ein schwieriger Entscheid zum Boykott des Spiels aufzurufen. Genauso wichtig wie die bedingungslose Unterstützung ist uns allerdings auch, dass die Fussball- und Fankultur ihren Idealen treu bleibt: Volksnah, auf Augenhöhe, freiheitlich, euphorisch und stimmungsgeladen. Durch die Aufmerksamkeit der Thematik kamen viele Diskussionen mit FCL-Fans jeglichen Alters und Couleurs zustande. In diesen Gesprächen hat sich herauskristallisiert, dass die grundsätzliche Kritik an den immer grösseren Auflagen breit über alle Altersgruppen abgestützt ist. Auch wenn sich einige über die Massnahme des Boykotts uneinig sind und das Spiel trotzdem besuchen wollen, sind wir der Ansicht, dass in diesem Fall nur ein deutliches Zeichen etwas bewirken kann. Ein solches klares Zeichen ist das Fernbleiben vom Stadion. Wir rufen die FCL-Fans weiterhin dazu auf, keine Karten für das Spiel zu kaufen und sich mit uns am Spieltag um 14 Uhr auf dem Kornmarkt zu treffen. Das weitere Vorgehen wird vor Ort bekannt gegeben. Bis dahin erwarten wir von den Clubs klare Statements für die Fussballkultur!