Für das erste Europacup-Spiel in der neuen Saison organisieren wir eine Carfahrt. Hier könnt ihr euch für die Carfahrt nach Andorra oder Kroatien anmelden. Du musst auf dieser Seite registriert sein, um dich und deine Freunde für die Auswärtsfahrt einzuschreiben.
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Bezugnehmend auf die Berichterstattung der Neuen Luzerner Zeitung von dieser Woche, die heute Freitag mit einem offenen Brief an FCL-Präsident Walter Stierli ihren Höhe- bzw. Tiefpunkt erreicht zu haben scheint, sind wir ebenfalls heute mit folgendem offenen Brief an die Herren Bornhauser, Bertschi, Schriber und co. gelangt:
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Geschätzte Herren,
Es ist eine ganz famose Kampagne, die Sie sich ausgedacht haben, um Fussballspiele zur Gemeingefahr zu stempeln. Und heute also dies: "Verblödete Idioten" nennen Sie jenen kleinen Teil der Zuschauer, die letzten Samstag sechs Pyrofackeln abgebrannt haben. Solche Ausdrücke liest man in Ihren Spalten selten. Nicht über den 22-fachen verwahrten Vergewaltiger, dessen mutmasslicher Rückfall diese Woche bekannt geworden ist. Auch nicht über den Mörder von Lucie Trezzini, der diese Woche vor Gericht stand. Doch Fussballfans benutzen Sie gerne als Fussabtreter, da scheint Ihnen keine Polemik zu einfältig und keine Randnotiz zu wenig aufgeblasen.
Keine andere Schweizer Zeitung berichtet über sechs profane Fackeln, die zwar auf strafbare Weise, aber ansonsten ohne konkrete Schädigung von Menschen oder Sachen abgebrannt worden sind. Nicht so bei Ihnen: Damit füllen Sie gleich tagelang die Spalten. Emotionalisieren, personalisieren, bis an die Grenzen zuspitzen: Die bewährten Boulevardmittel sind Ihnen recht und billig, wenn am Ende nur die Schlagzeile stimmt.
Auf der Strecke bleiben die Fakten: Erst zweimal zündeten FCL-Fans auf der neuen Allmend bisher Pyrofackeln. Knallkörper, Fackelwürfe und Krawalle sind - ausser in Christian Bertschis Pamphlet - in Luzern seit mehreren Jahren absolut kein Thema und werden auch von niemandem vermisst. Die Heimspiele verlaufen anständig und gesittet, um die eigene Sicherheit mussten sich die im neuen Stadion wieder sehr zahlreich erscheinenden Zuschauer noch nie fürchten. Liefern Sie in Ihren Artikeln derartige Einordnung? Leider Fehlanzeige! Denn aus den besagten sechs Fackeln vom YB-Heimspiel dichtet Daniel Schriber im Handumdrehen "den schwersten Pyro-Zwischenfall im FCL-Sektor seit Bestehen der Swissporarena". Weil nun FCL-VR Mike Hauser nicht in Ihre unreflektierte Hysterie einstimmt, drehen Sie ihn durch den Fleischwolf, diagnostizieren Ratlosigkeit und unterstellen ihm Ohnmacht. Und dies einzig deshalb, weil er im scharfen Gegensatz zu Ihnen noch rational denkt. Und nicht bereit ist, "Zeichen zu setzen", mit denen sich, wie Daniel Schriber dann glücklicherweise doch noch einsieht, "Pyros nicht aus dem Stadion verbann[en]" lassen.
Peer Teuwsen, ein Journalist von Format und Renommée, mit denen Sie im Maihof leider Gottes nicht allzu reichlich gesegnet scheinen, hat dieses Phänomen kürzlich punktgenau analysiert: "Beim Thema Fussball gehen mit vielen meiner Kollegen die Pferde durch. Sie sind eben nicht nur Journalisten, sie sind auch Fussballfans – und das nicht zu knapp. Die Sache, über die sie objektiv berichten müssten, ist für sie mit grossen Emotionen verbunden. Und auch deshalb bekommt das Thema ein derartiges Gewicht in den Medien. Meine Kollegen stellen nicht mehr nüchtern die Frage: «Was ist da wirklich los?» Stattdessen haben sie das Gefühl, da machten ihnen ein paar ihren Fussball kaputt? Sie denken: Da nehmen uns ein paar Idioten unser Spielzeug weg! Die professionelle Distanz ist weg." Sein spannendes Referat, gehalten Ende Januar an einem vom FC Basel veranstalteten Fansymposium, lege ich Ihnen im Anhang gerne bei.
Im Namen des Gesamtvorstandes grüsse ich Sie freundlich
United Supporters Luzern
René Schwarzentruber
Präsident
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Eine Antwort steht bisher noch aus.
Bezugnehmend auf die Berichterstattung der Neuen Luzerner Zeitung von dieser Woche, die heute Freitag mit einem offenen Brief an FCL-Präsident Walter Stierli ihren Höhe- bzw. Tiefpunkt erreicht zu haben scheint, sind wir ebenfalls heute mit folgendem offenen Brief an die Herren Bornhauser, Bertschi, Schriber und co. gelangt:
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Geschätzte Herren,
Es ist eine ganz famose Kampagne, die Sie sich ausgedacht haben, um Fussballspiele zur Gemeingefahr zu stempeln. Und heute also dies: "Verblödete Idioten" nennen Sie jenen kleinen Teil der Zuschauer, die letzten Samstag sechs Pyrofackeln abgebrannt haben. Solche Ausdrücke liest man in Ihren Spalten selten. Nicht über den 22-fachen verwahrten Vergewaltiger, dessen mutmasslicher Rückfall diese Woche bekannt geworden ist. Auch nicht über den Mörder von Lucie Trezzini, der diese Woche vor Gericht stand. Doch Fussballfans benutzen Sie gerne als Fussabtreter, da scheint Ihnen keine Polemik zu einfältig und keine Randnotiz zu wenig aufgeblasen.
Keine andere Schweizer Zeitung berichtet über sechs profane Fackeln, die zwar auf strafbare Weise, aber ansonsten ohne konkrete Schädigung von Menschen oder Sachen abgebrannt worden sind. Nicht so bei Ihnen: Damit füllen Sie gleich tagelang die Spalten. Emotionalisieren, personalisieren, bis an die Grenzen zuspitzen: Die bewährten Boulevardmittel sind Ihnen recht und billig, wenn am Ende nur die Schlagzeile stimmt.
Auf der Strecke bleiben die Fakten: Erst zweimal zündeten FCL-Fans auf der neuen Allmend bisher Pyrofackeln. Knallkörper, Fackelwürfe und Krawalle sind - ausser in Christian Bertschis Pamphlet - in Luzern seit mehreren Jahren absolut kein Thema und werden auch von niemandem vermisst. Die Heimspiele verlaufen anständig und gesittet, um die eigene Sicherheit mussten sich die im neuen Stadion wieder sehr zahlreich erscheinenden Zuschauer noch nie fürchten. Liefern Sie in Ihren Artikeln derartige Einordnung? Leider Fehlanzeige! Denn aus den besagten sechs Fackeln vom YB-Heimspiel dichtet Daniel Schriber im Handumdrehen "den schwersten Pyro-Zwischenfall im FCL-Sektor seit Bestehen der Swissporarena". Weil nun FCL-VR Mike Hauser nicht in Ihre unreflektierte Hysterie einstimmt, drehen Sie ihn durch den Fleischwolf, diagnostizieren Ratlosigkeit und unterstellen ihm Ohnmacht. Und dies einzig deshalb, weil er im scharfen Gegensatz zu Ihnen noch rational denkt. Und nicht bereit ist, "Zeichen zu setzen", mit denen sich, wie Daniel Schriber dann glücklicherweise doch noch einsieht, "Pyros nicht aus dem Stadion verbann[en]" lassen.
Peer Teuwsen, ein Journalist von Format und Renommée, mit denen Sie im Maihof leider Gottes nicht allzu reichlich gesegnet scheinen, hat dieses Phänomen kürzlich punktgenau analysiert: "Beim Thema Fussball gehen mit vielen meiner Kollegen die Pferde durch. Sie sind eben nicht nur Journalisten, sie sind auch Fussballfans – und das nicht zu knapp. Die Sache, über die sie objektiv berichten müssten, ist für sie mit grossen Emotionen verbunden. Und auch deshalb bekommt das Thema ein derartiges Gewicht in den Medien. Meine Kollegen stellen nicht mehr nüchtern die Frage: «Was ist da wirklich los?» Stattdessen haben sie das Gefühl, da machten ihnen ein paar ihren Fussball kaputt? Sie denken: Da nehmen uns ein paar Idioten unser Spielzeug weg! Die professionelle Distanz ist weg." Sein spannendes Referat, gehalten Ende Januar an einem vom FC Basel veranstalteten Fansymposium, lege ich Ihnen im Anhang gerne bei.
Im Namen des Gesamtvorstandes grüsse ich Sie freundlich
United Supporters Luzern
René Schwarzentruber
Präsident
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Für das Auswärtsspiel in Thun am 11. Februar ist zusammen mit der SBB ein Extrazug für uns organisiert. Achtung: Die Zugbillette können nicht mehr im Zug selber gekauft werden. Die Details zur Auswärtsfahrt folgen nächste Woche.
Die 17. Ausgabe des Fanzines der United Supporters Luzern, "Der Stelzbock - Das Blatt für den Block", ist nun auch online verfügbar. Klicke hier, um die 17. Ausgabe des Magazins in Farbe abrufen zu können!