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Das Auswärtsspiel gegen Sion vom nächsten Mittwoch findet neu in Genf statt, wie der FC Sion gestern mitgeteilt hat. Selbstverständlich ändert auch der USL-Car sein Ziel. Und weil sämtliche Plätze bereits gestern ausgebucht waren, wird die Kapazität aufgestockt. Ab sofort sind weitere 25 Plätze über diese Website buchbar!

Versüsst wird die Reise mit Gratiseintritten: Der Matchbesuch in Genf ist für sämtliche Fans kostenlos. Die Carfahrt ab Luzern zum Stadion kostet 35 Franken, USL-Goldmitglieder sparen 5 Franken. Treffpunkt ist um 15.45 Uhr beim Inseli-Carparking, um 16.00 Uhr fahren wir los. Zurück in Luzern sind wir voraussichtlich gegen 1.00 Uhr - und damit sicher rechtzeitig für den Fasnachts-Urknall!

Ans Auswärtsspiel gegen GC vom 22. Februar (Sonntag, Anpfiff um 16 Uhr) bringt uns ein Extrazug. Den Fahrplan und alle weiteren Infos publizieren wir demnächst.
Am nächsten Sonntag spielt unsere Mannschaft erstmals in der Rückrunde zu Hause gegen YB. Los geht es auf der Allmend um 16 Uhr. Vor dem Heimspiel öffnet die Zone 5 ihre Pforten ab 11 Uhr für den USL-Apero. Sämtliche Mitglieder profitieren von diversen vergünstigten Getränkepreisen. Ebenfalls in der Zone 5 erhältlich sind die beiden aktuellen T-Shirts aus dem USL-Shop. Beim Stadion bleibt der USL-Shop hingegen ausnahmsweise geschlossen.

Alle noch nicht abgeholten Kalender können nächsten Sonntag vor und nach dem Heimspiel gegen YB in der Zone 5 am Bundesplatz 9 bezogen werden. Das Barpersonal hilft euch gerne weiter. Die Zone 5 ist am nächsten Sonntag ab 11 Uhr bis 22 Uhr geöffnet.

Ans Nachholspiel in Sion vom 18. Februar (Anpfiff um 19.45 Uhr) organisieren die USL eine Carfahrt. Anmeldungen sind auf dieser Website möglich, noch sind einzelne freie Plätze zu haben. Die Carfahrt kostet 35 Franken, USL-Goldmitglieder sparen 5 Franken. Abfahrt in Luzern ist um 16 Uhr. Nach dem Spiel ist der Car voraussichtlich gegen 1 Uhr zurück in Luzern.
Der Fahrplan für den Extrazug ans Auswärtsspiel in Neuenburg (Samstag, 8. Februar, Anpfiff um 16 Uhr) sieht folgendermassen aus:

Hinfahrt
Luzern ab 12.38
Sursee  ab 12.58
Nebikon ab 13.08
Neuchâtel an 14.45

Rückfahrt

Neuchâtel ab 18.57
Nebikon an 20.39
Sursee an 20.51
Luzern an 21.18

Zugtickets sind ab sofort an allen SBB-Verkaufsstellen in der Zentralschweiz erhältlich. Die Spezialbillette kosten 20 Franken (ohne Halbtax 40 Franken), GA und andere Abonnemente sind auch im Extrazug gültig.

Matchtickets werden im Extrazug durch die Mitarbeiter der Fanarbeit verkauft (25 Franken für Erwachsene, 20 für Lehrlinge/Studenten, 10 für Fans unter 16). Ebenfalls erhältlich sind sie an allen SBB-Bahnhöfen, allerdings nur inklusive Vorverkaufs-Gebühr (27.50 Franken für Erwachsene, 22 für Lehrlinge/Studenten und 11 für Fans unter 16 Jahren).
Achtung: An den Stadionkassen in Neuenburg sind keine reduzierten Tickets erhältlich, dort kosten alle pauschal 25 Franken!

Anmeldungen für den USL-Car ans Auswärtsspiel in Sion (Mittwoch, 18. Februar) nehmen wir nach wie vor gerne auf dieser Website entgegen.
Bald gilt es wieder ernst für unseren FCL: Am Sonntag, 8. Februar, beginnt die Rückrunde mit einem Auswärtsspiel gegen Neuenburg Xamax (Anpfiff: 16 Uhr). Für dieses Spiel ist ein Extrazug organisiert. Den Fahrplan und alle weiteren Infos findest du demnächst auf dieser Seite.

Bereits zehn Tage später, am Mittwoch, 18. Februar, findet das zweite Auswärtsspiel statt. Anpfiff beim Nachtragsspiel gegen den FC Sion ist um 19.45 Uhr. Für die komfortable Anreise ist bereits gesorgt: Die USL organisieren eine Carfahrt ins Wallis. Dafür anmelden kannst du dich ab sofort hier auf der USL-Website.

Memberinfo:
Alle Gold- und Silbermitglieder die ihren Kalender noch nicht abgeholt haben, können dies während der Öffnungszeiten in der Zone 5 und im Büro der Fanarbeit machen. Falls es dir nicht möglich ist, deinen Kalender in der Stadt abzuholen, melde dich bei uns, damit wir eine persönliche Lösung finden können.
Am 8. Februar stimmt die Bevölkerung des Kantons Luzern unter anderem über den Wegweisungsartikel ab. Dieser erlaubt der Polizei, Personen welche verdächtigt werden, die öffentliche Sicherheit oder Ordnung zu stören, von öffentlichen Plätzen wegzuweisen.

Grundsätzlich dürfte bei jeder grösseren Ansammlung von Fans ein Verdacht bestehen, dass sie die öffentliche Ordnung stören - und sei dies nur, weil sie sich beispielsweise aus Platzgründen nicht konsequent auf dem Trottoir fortbewegen. Die Konsequenz: Wegweisungen für die nächsten 24 Stunden, und zwar für die gesamte Gruppe - also auch für alle diejenigen, die sich absolut korrekt aufgeführt haben. Im Widerholungsfall kann die Wegweisung für maximal einen Monat verhängt werden.

Besonders stossend aus Sicht des USL-Vorstandes ist: Es existiert keine aufschiebende Wirkung für diejenigen Fälle, in denen sich Betroffene gegen eine aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Wegweisung mit rechtlichen Schritten zur Wehr setzen. Das heisst konkret: Selbst unzulässige Wegweisungen gelten so lange, bis ein Gericht deren Unzulässigkeit festgestellt hat. Auch reicht bereits der Verdacht für Wegweisungen, konkretes negatives Verhalten ist nicht erforderlich. Die Voraussetzungen für eine Wegweisung sind damit sogar noch geringer als beim von den USL via Referendum bekämpften Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen. Im zur Debatte stehenden Gesetzesartikel ist weiter nicht festgelegt, was als Personengruppe anzusehen ist (allenfalls bereits eine lose Ansammlung von wartenden Fans an einer Bushaltestelle?) und für welches Gebiet die Wegweisung gilt.

In einem heute erschienenen Artikel der Neuen Luzerner Zeitung weisst Justiz- und Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli denn auch ausdrücklich darauf hin, dass beispielsweise Fan-Ansammlungen vor dem Mc Donalds neben dem Bahnhof Luzern oder auf der Allmend mögliche Ziele der Wegweisung werden könnten.

Der USL-Vorstand bittet entsprechend sämtliche stimmberechtigten Personen, diese Argumente bei der Entscheidung zu berücksichtigen. Wer nicht will, dass Fussballfans zusätzlichen Repressalien ausgesetzt werden, stimmt am 8. Februar Nein zur Änderung des Polizeigesetzes.

Wer sich näher für Pro und Contra zum Wegweisungsartikel interessiert, dem sei ein Podiumsgespräch unter der Leitung der Neuen Luzerner Zeitung empfohlen. Die Diskussion findet heute Mittwoch, 14. Januar, ab 19.30 Uhr im Hörsaal 1 der Universität Luzern (Pfistergasse 20, Luzern) statt.
Wer gedacht hat, nach dem 5:1 gegen Basel könne er entspannt zurückliegen und geniessen, hat weit gefehlt: Trotz der Winterpause haben die USL ein abwechlsungsreiches und attraktives Programm zum Jahresabschluss für dich bereit.

Jeweils am Freitag und am Samstag, sowie an Silvester findet auf der Allmend das Barstreet-Festival statt. Die USL sind bereits das dritte Jahr mit der Stelzbock-Bar vertreten. Unsere Barkeeper freuen sich schon darauf, dir ihre Mixkünste zu demonstrieren oder dir ein kühles Bier zur Erfrischung zu servieren. Der Gewinn fliesst komplett in die Choreokasse.

Auch in der Zone 5 wird dir einiges geboten.
Heute Mittwoch liest Christian Gasser aus dem Buch ""Kick`n`Rush - Die Bibel"" vor. Danach wird Henrik Belden, welcher sein Können bereits in der Halbzeit des Spiels gegen Basel bewiesen hat, die Zone 5 mit seinen Gitarrenklängen zum Tanzen bringen.

Am Freitag gibt es bereits das nächste Konzert: ""Es ged nor ei Stadt i de Schwiiz""-Emm präsentiert viele brandneue seiner Songs. Damit der Abend richtig genossen werden kann, geht die Zone 5 in die Verlängerung.

Wer auf der Suche nach alten Fanartikeln ist, sollte sich den Fanbazar am Samstag nicht entgehen lassen. Von 13 bis 17 Uhr verwandelt sich die Zone 5 in einen grossen Flohmarkt.
Am Abend dann heizt DJ Kameltreiber mit seinen Electro-, Trance- und Eurodance-Beats die Zone 5 auf 1000 Grad auf.

Weitere Details findest du auf www.zone5.ch
Vor der Winterpause gehts nochmals richtig zur Sache: gleich 2 Spiele stehen diese Woche für den FCL auf dem Programm.

Morgen Mittwoch findet das Nachtragsspiel der 3. Cuprunde gegen den FC La Chaux-de-Fonds statt. Das Match wird auf der Neuenburger Maladière ausgetragen, Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Am Sonntag endet die erste Hälfte der Meisterschaft mit dem Heimspiel gegen den FC Basel. Dieses Spiel beginnt um 14.45 Uhr.

Der USL-Apéro findet wiederum in der Zone 5 statt, welche ab 11.00 Uhr geöffnet hat. USL-Member profitieren von vergünstigten Getränken. Mitgliedschaften können nach wie vor gelöst werden. Wer jetzt eine Gold-Mitgliedschaft abschliesst, kommt noch in den Genuss des exklusiven USL-Kalenders.
In der Zone 5 kannst du dich auch gleich mit Schals und Shirts eindecken: Der USL-Shop öffnet nicht auf der Allmend, sondern direkt in der Zone 5.

Du hast am Freitag oder Samstag abend noch nichts vor? Besuche uns am Barstreet Festival auf der Allmend. Die Stelzbock-Bar der USL ist auch dieses Jahr wieder am Start. Sämtliche Gewinne fliessen in die Choreokasse.
 Das letzte Auswärtsspiel der Vorrunde steht auf dem Programm: Der FCL spielt am Samstag im Tourbillon gegen den FC Sion. Anspielzeit ist um 17.45 Uhr.

Trotz mieser Tabellenlage blieb die Unterstützung von den Rängen bis zuletzt erstklassig. Als Dank und Zeichen der Wertschätzung vergünstigen die USL die Extrazug-Preise um die Hälfte. Für nur 15 Franken (30 Franken ohne Halbtax) bringt dich der Extrazug direkt nach Sion. Abfahrt in Luzern ist um 12.48 Uhr, Zwischenhalte gibt es in Sursee und Nebikon.

Auf der Hinfahrt verkauft die Fanarbeit Luzern Tickets fürs Spiel. Damit auf der Rückreise niemand verdursten muss, werden durch die USL Getränke verkauft.

Den ganzen Dezember über ist jeden Freitag und Samstag Party auf der Allmend: Das Barstreet Festival heisst alle Ausgangsfreudigen willkommen. Auch die USL sind wieder mit der legendären Stelzbock-Bar vertreten. Am schnellsten findest du die Bar, wenn du dich beim Eingang gleich links wendest. Der gesamte Gewinn aus dem Barbetrieb fliesst in die Choreokasse.

Fahrplan:
Luzern ab 12.48
Sursee ab 13.08
Nebikon ab 13.17
Châteauneuf-Conthey an 16.24

Ab dem Bahnhof Châteauneuf-Conthey verkehren Bus-Shuttles direkt zum Stadion und nach dem Spiel wieder zurück.

Châteauneuf-Conthey ab 20.35
Nebikon an 23.17
Sursee an 23.24
Luzern an 23.45
Das nächste FCL Spiel wird nächsten Samstag zuhause auf der Allmend ausgetragen: Gegner ist der Grasshopper Club Zürich, Anspielzeit ist um 17.45 Uhr.

Vor dem Spiel empfiehlt sich der Besuch des USL-Apéros in der Zone 5. Ab 11.00 Uhr kannst du dich dort bei einem Bier gemütlich auf den Match einstimmen. Natürlich steht auch eine grosse Auswahl anderer Getränke, sowie ein Dart- und ein Töggelikasten bereit. Wer USL-Mitglied ist und seine Membercard dabei hat, spart Geld: Unsere Mitglieder erhalten die meisten Getränke zu vergünstigten Preisen.

Am nächsten Freitag, 29. November beginnt das Barstreet Festival. Ab dann ist jeden Freitag und Samstag Party auf der Allmend. Und auch die USL geben Gas: Wie schon die letzten zwei Jahre sind wir mit der Stelzbock-Bar vertreten. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn der gesamte Gewinn fliesst in die Choreokasse.

Für FCL-Fans besonders attraktiv ist der nächste Samstag. Dann solltest du dein Matchticket auf keinen Fall fortwerfen: Mit ihm bezahlst du nämlich nur den halben Eintrittspreis ans Barstreet. Einfach zwischen 20.00 und 22.00 Uhr am Eingang dein Ticket vorweisen und der Eintritt kostet dich nur noch 10 Franken.
Anlässlich des Super-League-Spiels BSC Young Boys - FC Luzern kam es im Gästesektor des Stade de Suisse zu massiven gewalttätigen Übergriffen von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes Protectas auf Luzerner Fans. Aufgrund der beschönigenden Aussagen von Berner Sicherheitsverantwortlichen und der daraus resultierenden teilweise verzerrenden Darstellung der Vorfälle in den Medien, sehen wir uns veranlasst, die folgenden Punkte richtig zu stellen:

Bei den beiden Transparenten, die zum gewalttätigen Blocksturm der Protectas-Leute Anlass gaben, handelt es sich um zwei kleine, harmlose Plakate, auf denen der Schriftzug www.nein-zu-polizeiwillkuer.ch zu lesen war. Die beiden Transparente wurden bereits in verschiedensten Schweizer Stadien aufgehängt und korrekterweise noch nie beanstandet. Es gilt klar festzuhalten, dass die beiden Transparente in keiner Weise gegen die Richtlinien der Swiss Football League über verbotene Gegenstände (Art. 15 verbotene Transparente und Banner) verstossen.

Dass im Stade de Suisse weitergehende Restriktionen als die offiziellen SFL-Richtlinien angewendet werden, wird weder aus der Stadionordnung oder allfälligen Hinweisen auf der Eintrittskarte ersichtlich, noch wird das beim Eintritt ins Stadion auf irgendeine Art kommuniziert. Die Aussage von YB-Pressesprecher Charles Beuret, dass laut Stadionordnung im Stade de Suisse keine „politischen Aktionen“ geduldet werden, ist falsch. In der Stadionordnung findet sich kein entsprechender Passus. So erstaunt es denn auch nicht weiter, dass die beiden Transparente bei der Eingangskontrolle anstandslos durchgewunken wurden.

Die Aussagen von Protectas-Kommunikationsleiter Roman Lehman und Protectas-Regionaldirektor Andreas Flückiger, dass beim Versuch die beiden Transparente zu entfernen, keine Gewalt angewendet und keine Schlagstöcke eingesetzt wurden, sind an Dreistigkeit nicht zu überbieten und machen uns sprachlos. Es gibt Dutzende von Zeugen aus dem Gästesektor und den angrenzenden Sektoren, die das Gegenteil beschwören. Der äusserst brutale Einsatz der Protectas-Leute führte bei vielen FCL-Fans zu Verletzungen: Blutende Nasen, Beulen am Kopf, zugeschwollene Augen, Verstauchungen, Prellungen, aufgerissene und geschwollene Lippen und tiefe Schnittwunden mussten diagnostiziert und zum Teil vom Sanitätsdienst des Stade de Suisse vor Ort behandelt werden. Viele dieser Verletzungen wurden inzwischen auch ärztlich bestätigt, darunter auch ein Nasenbeinbruch einer völlig unbeteiligten jungen Frau. Zwei Fans mussten krank geschrieben werden, weil die Verletzungen es ihnen vorderhand verunmöglichen, ihrer Arbeit nachzukommen.

Entschieden widersprochen werden muss der Aussage von YB-Pressesprecher Charles Beuret, „dass sich die Protectas-Leute lediglich gewehrt haben, weil gewaltbereite Luzern-Anhänger auf sie losgingen.“ Die Gewalt ging einzig und allein von den Protectas-Leuten aus. Auch hierfür gibt es Dutzende von Zeugen. Vor dem unverantwortlichen Einsatz der Protectas war die Stimmung im Gästeblock ausgelassen und absolut friedlich. Die Protectas-Mitarbeiter knüppelten bei ihrem Blocksturm ohne Vorwarnung wahllos auf Leute ein, die sich in der Nähe des Eingangs befanden, wo die beiden Transparente festgemacht waren. Kinder und Frauen waren von der Gewaltorgie genauso betroffen, wie ältere Matchbesucher. Erst nach Beginn des massiven und völlig unverhältnismässigen Schlagstockeinsatzes begannen sich Luzerner Fans vehement zu wehren, indem sie einerseits die Transparente zu verteidigen versuchten und sich andererseits schützend vor wehrlose Matchbesucher stellten.

Äusserst befremdlich ist, dass FCL-Fans, welche die gewalttätigen Übergriffe der Protectas filmten und fotografierten, die Kameras entrissen und erst wieder zurückgegeben wurden, nachdem das belastende Bildmaterial gelöscht wurde. Unter anderem wurde gefilmt, wie ein einzelner FCL-Fan während der zweiten Halbzeit von mehreren Protectas-Leuten in den abgesperrten Sektor gezogen, brutal niedergeknüppelt und arbeitsunfähig geprügelt wurde. Anschliessend wurde der verletzte Fan von vier Sicherheitskräften weggetragen.

Fest steht, dass einzelne Fans rechtliche Schritte einleiten werden und Anzeige gegen die Sicherheitsfirma Protectas erstatten werden. Dabei können die betroffenen Fans auf die volle Unterstützung der USL zählen. Nach wie vor sind wir daran, Beweise zu ordnen und aussagekräftiges Videomaterial auszuwerten. Wir werden diese Bilder sobald wie möglich öffentlich zugänglich machen.

Die unrühmlichen Vorkommnisse zeigen in aller Deutlichkeit, wie wichtig das Referendum gegen den Beitritt des Kanton Luzerns zum Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen ist. Einer der rechtstaatlich bedenklichsten Punkte des Konkordats ist, dass Sanktionen wie Rayonverbote, Meldeauflagen oder Polizeigewahrsam ohne einen richterlichen Nachweis der Schuld der betroffenen Fans ausgesprochen werden können. Es reichen hierfür Aussagen von privaten Sicherheitskräften, im vorliegenden Fall also Aussagen von Protectas-Leuten. Es ist ein Armutszeugnis für einen Rechtstaat, dass Mitglieder von dubiosen Sicherheitsfirmen, die vor hemmungsloser Gewaltanwendung genau so wenig zurückschrecken wie vor unverfrorenen Lügen, per Gesetz in die Rolle von Richtern schlüpfen dürfen. Genauso bedenklich ist es, dass Besucher von Fussballspielen in Zukunft willkürlichen Aussagen bzw. Falschaussagen von unzureichend ausgebildeten privaten Sicherheitsleuten ohne Chance auf rechtliches Gehör und wirksame Beschwerde ausgeliefert sein sollen.

United Supporters Luzern